Sukiyaki
Sukiyaki ist ein wohltuender japanischer Hot Pot mit zartem Rindfleisch, Tofu, Pilzen, Gemüse und Nudeln, die in einer glänzenden süß-salzigen Sojabrühe sanft köcheln. Die reichhaltige Brühe, leicht karamellisiertes Rindfleisch und ein seidiger Dip aus rohem Ei schaffen eine luxuriöse Balance aus Süße, Umami und Wärme.
Sicherheitshinweis
This recipe includes raw egg for traditional dipping. Use only very fresh pasteurized eggs from a trusted source, and avoid serving raw egg to pregnant people, young children, older adults, or anyone immunocompromised.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
15 ZutatenWarishita-Brühe
Hot-Pot-Zutaten
Zum Servieren
Tipps
- •Für die beste Textur sehr fein marmoriertes Rindfleisch verwenden, etwa Ribeye oder Roastbeef, idealerweise 2-3 mm dünn geschnitten.
- •Falls Shungiku nicht erhältlich ist, können zarter Spinat oder Mizuna verwendet werden, auch wenn der Geschmack dann weniger traditionell ist.
- •Sukiyaki nicht stark kochen; sanftes Simmern hält das Rindfleisch zart und die Brühe ausgewogen statt unangenehm salzig.
- •Rohes Ei zum Dippen ist in Japan traditionell. Verwende sehr frische, saubere Eier aus vertrauenswürdiger Quelle.
Zubereitung
- 1
Alle Zutaten zuerst vorbereiten, damit das Garen am Tisch oder auf dem Herd reibungslos läuft. Den Tofu in 6 Rechtecke schneiden. Den japanischen Lauch schräg in 2 cm große Stücke schneiden. Die Shiitake-Stiele entfernen und die Hüte nach Belieben einschneiden. Den Shungiku in 8-10 cm lange Stücke teilen. Die Shirataki gründlich abspülen, abtropfen lassen, dann 2 Minuten kurz vorkochen und erneut abgießen, um Geruch zu entfernen.
200 g fester Tofu1 großer Stängel (180 g) japanischer Lauch (Negi)6 mittelgroße (90 g) Shiitake-Pilze100 g Shungiku (Krisanthemenblätter)200 g Shirataki-Nudeln - 2
Die Warishita-Brühe anrühren, indem Sojasauce, Mirin, Sake, Zucker und Wasser in einer kleinen Schüssel oder einem Krug vermischt werden. Rühren, bis sich der Zucker größtenteils gelöst hat.
80 ml Sojasauce80 ml Mirin80 ml Sake25 g Zucker120 ml Wasser - 3
Pro Person ein Ei in kleinen Schälchen zum Dippen leicht verquirlen und beiseitestellen. Den gedämpften Reis ebenfalls zum Servieren bereitstellen.
2 große Eier300 g gedämpfter Kurzkorreis - 4
Einen breiten, flachen Topf oder eine Sukiyaki-Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Rinderfett oder Öl zugeben und schwenken, bis der Boden bedeckt ist. Den Lauch hinzufügen und 1-2 Minuten anrösten, bis die Ränder leicht gebräunt sind; das gibt der Brühe mehr Tiefe und eine süßere Note.
10 g Rinderfett oder neutrales Öl1 großer Stängel (180 g) japanischer Lauch (Negi) - 5
Etwa ein Drittel des Rindfleischs in einer einzigen Schicht zugeben und mit braunem Zucker bestreuen. Den Zucker kurz schmelzen und leicht karamellisieren lassen, dann etwa ein Drittel der Warishita-Brühe angießen. Das Fleisch einmal wenden, nur bis es gerade eben gar ist; nicht zu lange garen, sonst wird es zäh.
300 g dünn geschnittenes Rindfleisch10 g brauner Zucker80 ml Sojasauce80 ml Mirin80 ml Sake25 g Zucker120 ml Wasser - 6
Tofu, Shiitake, Shirataki, den restlichen Lauch und das übrige Rindfleisch ordentlich im Topf anrichten. So viel von der restlichen Warishita-Brühe angießen, dass die Zutaten etwa zur Hälfte bedeckt sind. 4-6 Minuten sanft simmern lassen und den Shungiku in der letzten Minute zugeben, damit er leuchtend und zart bleibt. Der Tofu sollte heiß sein, die Pilze weich und das Rindfleisch gerade eben gegart.
200 g fester Tofu6 mittelgroße (90 g) Shiitake-Pilze200 g Shirataki-Nudeln1 großer Stängel (180 g) japanischer Lauch (Negi)300 g dünn geschnittenes Rindfleisch80 ml Sojasauce80 ml Mirin80 ml Sake25 g Zucker120 ml Wasser100 g Shungiku (Krisanthemenblätter) - 7
Sofort direkt aus dem Topf servieren. Das heiße Rindfleisch, den Tofu und das Gemüse nach Belieben vor dem Essen in das verquirlte Ei tauchen und dazu gedämpften Reis essen. Bei Bedarf während des Kochens und Essens mit der restlichen Brühe auffüllen.
2 große Eier300 g gedämpfter Kurzkorreis80 ml Sojasauce80 ml Mirin80 ml Sake25 g Zucker120 ml Wasser
Ursprung & Geschichte
Sukiyaki ist eines der bekanntesten Nabemono-Gerichte Japans und entwickelte sich im späten 19. Jahrhundert, als nach der Meiji-Restauration mehr Rindfleisch gegessen wurde. Im Kanto-Stil werden die Zutaten in einer vorbereiteten Warishita-Brühe geschmort, während im Kansai-Stil das Fleisch oft zuerst mit Zucker angebraten und dann gewürzt wird. Es bleibt ein festliches Gemeinschaftsgericht, besonders in den kälteren Monaten.
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