Meen Curry
Dieses Meen Curry ist hell, säuerlich und sanft cremig, wobei Kokum der kokosreichen Sauce eine klare, frische Säure verleiht. Curryblätter, Senfsamen, Ingwer und Chili bilden eine duftende Basis, die sich wunderbar an zarte Fischstücke schmiegt.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
22 ZutatenFür den Fisch und die Säuerung
Für die Currybasis
Zum Fertigstellen
Tipps
- •Seefisch, Kabeljau, Heilbutt, Pollack oder Schellfisch eignen sich gut; wähle einen festen Fisch, der in der Sauce seine Form behält.
- •Falls Kokum nicht erhältlich ist, verwende 10 ml Tamarindenkonzentrat, verdünnt mit 90 ml Wasser, auch wenn der Geschmack dann weniger eindeutig keralisch ist.
- •Verwende eine breite Pfanne, damit der Fisch in einer Lage garen kann; so zerfällt er weniger leicht.
- •Für ein noch traditionelleres Aroma ist Kochgeschirr aus Ton ideal, falls vorhanden.
Zubereitung
- 1
Das Kokum 10 Minuten lang im warmen Wasser einweichen. In der Zwischenzeit die Fischstücke mit Salz und Kurkuma vermengen und beiseitestellen, während du die Currybasis zubereitest; diese kurze Würzung sorgt dafür, dass der Fisch aromatisch bleibt, ohne lange zu marinieren.
4 Stück Kokum100 ml warmes Wasser300 g feste weiße Fischfilets, in 4 cm große Stücke geschnitten4 g feines Salz2 g Kurkuma - 2
Das Kokosöl in einer breiten Sautierpfanne oder einem flachen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die schwarzen Senfsamen zugeben und aufspringen lassen, dann Bockshornkleesamen und Curryblätter hinzufügen. Nur wenige Sekunden anrösten, bis es duftet; die Bockshornkleesamen dürfen nicht zu dunkel werden, sonst werden sie bitter.
15 ml Kokosöl3 g schwarze Senfsamen1 g Bockshornkleesamen10 Blätter Curryblätter - 3
Die geschnittene Zwiebel zugeben und 3-4 Minuten garen, bis sie weich ist und an den Rändern leicht goldgelb wird. Knoblauch, Ingwer und grüne Chili einrühren und 1 Minute weitergaren, bis der rohe Geruch verschwunden ist.
80 g kleine Zwiebel, fein geschnitten12 g Knoblauchzehen, fein gehackt12 g frischer Ingwer, fein gehackt1 Stück (8 g) grüne Chili, längs eingeschnitten - 4
Die Hitze reduzieren. Kashmiri-Chilipulver, Korianderpulver und Kurkuma zugeben und 15-20 Sekunden umrühren, damit die Gewürze im Öl aufblühen, ohne zu verbrennen. Sofort Wasser, das eingeweichte Kokum samt Einweichflüssigkeit und die dünne Kokosmilch hinzufügen. Salz zugeben und alles sanft köcheln lassen.
6 g Kashmiri-Chilipulver4 g Korianderpulver1 g Kurkuma120 ml Wasser4 Stück Kokum100 ml warmes Wasser150 ml dünne Kokosmilch3 g feines Salz - 5
Die Fischstücke in einer einzigen Lage in das köchelnde Curry gleiten lassen. Teilweise abdecken und 5-6 Minuten sanft garen, dabei die Pfanne gelegentlich schwenken statt umzurühren, bis der Fisch gerade eben gar ist und sich leicht in Flocken teilen lässt. Ein starkes Kochen vermeiden, da sonst die Kokosmilch gerinnen und der Fisch zerfallen kann.
300 g feste weiße Fischfilets, in 4 cm große Stücke geschnitten - 6
Die Hitze auf niedrig stellen und die dicke Kokosmilch, den schwarzen Pfeffer und die restlichen Curryblätter einrühren. Das Curry 1 Minute lang ohne Kochen erwärmen. Abschmecken und bei Bedarf nachsalzen.
100 ml dicke Kokosmilch0,5 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer6 Blätter Curryblätter - 7
Das Curry vom Herd nehmen und 3 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden und die Säure etwas milder wird. Heiß mit gedämpftem Reis servieren und reichlich von der säuerlich-aromatischen Kokossoße über den Fisch geben.
Ursprung & Geschichte
Fischcurrys sind ein zentraler Bestandteil der Küstenküche Keralas, wo Kokos, Gewürze und säuernde Zutaten viele Alltagsgerichte prägen. Meen Curry gibt es je nach Gemeinschaft und Region in unterschiedlichen Varianten: Manche verwenden Tamarinde oder Kudampuli, andere Kokum und Kokosmilch für eine mildere, säuerliche Sauce. Das Gericht spiegelt Keralas lange Geschichte des Gewürzanbaus und des Seehandels wider.
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