Ei‑Pasta aus Omelettstreifen
Dünne Omelettstreifen als low‑carb ‚Nudeln‘ in würzigem Knoblauch‑Soja‑Sud
Zarte Omelettstreifen fungieren als low‑carb ‚Pasta‘ in einem intensiven Knoblauch‑Soja‑Sud mit Limette und geröstetem Sesam. Schnell, umami‑reich und perfekt für ein würziges, milchfreies Abendessen.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
16 ZutatenOmelettes
Knoblauch‑Soja‑Sud
Zum Fertigstellen & Garnitur
Tipps
- •Für besonders dünne, gleichmäßige Omeletts: Ei‑Menge in eine kleine Pfanne (20–22 cm) gießen; Hitze nicht zu hoch wählen.
- •Tamari statt Sojasauce macht das Gericht glutenfrei; bei hoher Natriumempfindlichkeit low‑sodium Sojasauce verwenden.
- •Wer mehr Textur mag, kurz geröstete Shiitake‑Scheiben oder knusprig gebratene Speckwürfel (nicht milchfrei relevant) separat anbraten und obenauf geben.
Zubereitung
- 1
Eier in einer mittelgroßen Schüssel aufschlagen, Wasser, Salz und Pfeffer zufügen und mit einer Gabel oder einem Schneebesen sehr kräftig verquirlen bis die Masse leicht schaumig ist.
4 (≈220 g ungeschlagen) Eier, groß1 EL (15 ml) Wasser1/2 TL feines Meersalz1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer - 2
Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze vorheizen, dann neutrales Öl leicht verteilen; Pfanne sollte heiß, aber nicht rauchend sein.
1 EL (15 ml) neutrales Öl (z. B. Rapsöl), zum Braten - 3
Die Hälfte der verquirlten Eier in die heiße Pfanne gießen und durch Schwenken der Pfanne zu einem dünnen Omelett verteilen; bei mittlerer Hitze 40–60 Sekunden stocken lassen, bis die Oberfläche gerade eben fest ist (nicht zu braun).
4 (≈220 g ungeschlagen) Eier, groß - 4
Das Omelett mit einem flachen Spatel aus der Pfanne nehmen auf ein Schneidebrett legen; mit der zweiten Hälfte der Eier wiederholen und beide Omeletts vollständig abkühlen lassen 2–3 Minuten.
4 (≈220 g ungeschlagen) Eier, groß - 5
Die abgekühlten Omeletts vorsichtig zu feinen Streifen (fadenförmig, 3–5 mm) schneiden und locker beiseite legen.
- 6
Während die Omeletts ruhen: für den Sud Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, Olivenöl, gehackten Knoblauch, Chiliflocken, Limettensaft und Wasser/Fond in einer kleinen Schüssel gut verrühren.
2 EL (30 ml) helle Sojasauce (oder Tamari für glutenfrei)1 EL (15 ml) Reisessig1 TL (5 ml) Sesamöl (geröstet)1 TL (5 ml) Olivenöl oder weiteres neutrales Öl2 (≈8 g) Knoblauchzehen, fein gehackt1/2–1 TL Chiliflocken oder scharfe Chilipaste (Gochujang/Chili‑Sambal), je nach Schärfewunsch1 TL (5 ml) Limettensaft (oder Zitronensaft)40 ml Wasser oder leichter Gemüsefond - 7
Eine große Pfanne oder flache Sauteuse auf mittlerer Hitze erwärmen; die vorbereitete Sudmischung hineingeben und 30–45 Sekunden leicht köcheln lassen, damit sich Aromen verbinden und der Knoblauch seinen scharfen Rohgeschmack verliert — umrühren, damit nichts anbrennt.
2 EL (30 ml) helle Sojasauce (oder Tamari für glutenfrei)1 EL (15 ml) Reisessig1 TL (5 ml) Sesamöl (geröstet)1 TL (5 ml) Olivenöl oder weiteres neutrales Öl2 (≈8 g) Knoblauchzehen, fein gehackt1/2–1 TL Chiliflocken oder scharfe Chilipaste (Gochujang/Chili‑Sambal), je nach Schärfewunsch1 TL (5 ml) Limettensaft (oder Zitronensaft)40 ml Wasser oder leichter Gemüsefond - 8
Die Omelettstreifen in die Pfanne geben, vorsichtig mit dem Sud mischen und 1–2 Minuten sanft erwärmen, bis die Streifen gleichmäßig bedeckt und heiß sind; nicht zu stark rühren, damit die Streifen nicht zerfallen.
- 9
Vom Herd nehmen, Frühlingszwiebelringe unterheben und die Ei‑Pasta auf zwei Teller teilen.
2 Stangen (ca. 40 g) Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen - 10
Mit gerösteten Sesamsamen bestreuen, bei Wunsch gehackten Koriander/Shiso zugeben und sofort servieren. Abschmecken: bei Bedarf noch einen Spritzer Limette oder einen Hauch Sojasauce.
1 TL (3 g) geröstete Sesamsamen1 EL (gehackt, optional) optional: gehackter Koriander oder Shiso (für Frische)1 TL (5 ml) Limettensaft (oder Zitronensaft)2 EL (30 ml) helle Sojasauce (oder Tamari für glutenfrei)
Ursprung & Geschichte
Dünn geschnittene Omelettstreifen als ‚Nudeln‘ sind eine pragmatische Technik in mehreren ostasiatischen Küchen, um Ei als kohlenhydratarme Pasta‑Alternative zu verwenden. Das Gericht kombiniert japanisch inspirierte Aromen — Soja, Sesam, Knoblauch — zu einem schnellen, proteinreichen Alltagsgericht.
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