Stifado
Stifado ist ein tief aromatischer Rindereintopf mit Perlzwiebeln und einer glänzenden Tomaten-Wein-Sauce, die von Zimt, Nelken und Piment duftet. Das Fleisch wird zart, während die Zwiebeln seidig und süß werden – ein reichhaltiges, wohltuendes Gericht mit dem unverwechselbaren Aroma eines klassischen griechischen Schmorgerichts.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
17 ZutatenFür den Eintopf
Zum Fertigstellen
Tipps
- •Für ein echtes Taverna-Ergebnis Rinderschulter oder ein anderes gut marmoriertes Schmorfleisch verwenden; mageres Schmorfleisch wird in der 60-Minuten-Version weniger saftig.
- •Wenn sich die Perlzwiebeln schwer schälen lassen, 30 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, kurz abkühlen lassen und dann aus der Schale drücken.
- •Stifado schmeckt hervorragend mit knusprigem Brot, Kritharaki, Kartoffelpüree oder einfachem Reis, um die Sauce aufzunehmen.
- •Der Geschmack wird noch besser, wenn das Gericht einige Stunden im Voraus zubereitet und vorsichtig wieder erhitzt wird.
Zubereitung
- 1
Das Rindfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Perlzwiebeln schälen, den Knoblauch fein hacken und alle übrigen Zutaten abmessen, damit das Kochen zügig vonstattengeht. Trockenes Fleisch bräunt besser, und wenn die Gewürze bereitstehen, gart der Schmortopf gleichmäßiger.
500 g Rinderschulter, in 3 cm große Würfel geschnitten300 g Perlzwiebeln, geschält2 Zehen Knoblauch, fein gehackt200 ml trockener Rotwein200 g gehackte Tomaten15 g Tomatenmark150 ml Rinderfond15 ml Rotweinessig2 Lorbeerblätter1 kleine Zimtstange4 Pimentkörner3 ganze Nelken6 g feines Salz2 g schwarzer Pfeffer - 2
Das Olivenöl in einem breiten, schweren Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Rindfleisch in 2 Portionen je 2–3 Minuten pro Seite anbraten, ohne den Topf zu überfüllen. Jede Portion auf einen Teller geben; kräftige Bräunung ist für den tiefen, klassischen Stifado-Geschmack entscheidend.
30 ml Olivenöl500 g Rinderschulter, in 3 cm große Würfel geschnitten - 3
Die Hitze auf mittel reduzieren und die Perlzwiebeln in denselben Topf geben. 5–6 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen, bis sie leichte goldene Stellen bekommen. Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und 30 Sekunden mitbraten, nur bis es duftet und leicht nachdunkelt.
300 g Perlzwiebeln, geschält2 Zehen Knoblauch, fein gehackt15 g Tomatenmark - 4
Den Rotwein angießen und den Topfboden gründlich loskratzen, damit sich die Bratrückstände lösen. 2 Minuten köcheln lassen, damit der rohe Alkohol verfliegt.
200 ml trockener Rotwein - 5
Das Fleisch samt ausgetretenem Saft wieder in den Topf geben. Gehackte Tomaten, Rinderfond, Rotweinessig, Lorbeerblätter, Zimtstange, Pimentkörner, Nelken, Salz und schwarzen Pfeffer hinzufügen. Einmal sanft aufkochen lassen, dann sofort auf kleine Hitze reduzieren.
500 g Rinderschulter, in 3 cm große Würfel geschnitten200 g gehackte Tomaten150 ml Rinderfond15 ml Rotweinessig2 Lorbeerblätter1 kleine Zimtstange4 Pimentkörner3 ganze Nelken6 g feines Salz2 g schwarzer Pfeffer - 6
Teilweise abdecken und 35 Minuten sanft schmoren lassen, ein- bis zweimal umrühren, bis das Rindfleisch zart ist und sich beim Drücken mit einem Löffel leicht nachgibt und die Zwiebeln weich, aber noch formstabil sind. Wirkt die Sauce gegen Ende zu dünn, die letzten 5 Minuten ohne Deckel einkochen lassen, bis sie glänzend ist.
- 7
Die Hitze ausschalten und das Stifado 5 Minuten ruhen lassen. Lorbeerblätter, Zimtstange, Pimentkörner und Nelken nach Möglichkeit entfernen. Mit dem nativen Olivenöl extra und der gehackten Petersilie vollenden, dann in vorgewärmte Schalen schöpfen und servieren.
5 ml natives Olivenöl extra10 g glatte Petersilie, gehackt
Ursprung & Geschichte
Stifado ist ein beliebter griechischer Schmor-Eintopf, der traditionell mit Fleisch und kleinen Zwiebeln zubereitet und mit warmen Gewürzen wie Zimt, Nelken und Piment aromatisiert wird. Seine Wurzeln werden oft mit venezianischem Einfluss in Griechenland in Verbindung gebracht, wo süß-saure Schmorgerichte und gewürzte Eintöpfe Teil der regionalen Küche wurden, besonders in den Insel- und Festland-Haushalten.
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