Aloo Gosht
Aloo Gosht ist ein wohltuendes Lamm-Kartoffel-Curry mit zartem Fleisch, weichen Kartoffelstücken und einer tief würzigen Zwiebel-Tomaten-Sauce. Diese Version ist aromatisch mit Koriander, Ingwer, Knoblauch und Garam Masala und ergibt einen ausgewogenen, klassischen Curry-Topf für das tägliche Familienessen.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
17 ZutatenGosht und Aloo
Masala
Tarka und Finish
Tipps
- •Für eine 60-Minuten-Version kleine bis mittelgroße Lammstücke mit Knochen oder knochenlose Schulter in 3 cm große Würfel verwenden; größere Stücke brauchen länger.
- •Wer ein flüssigeres Curry für Reis bevorzugt, gibt gegen Ende 50–75 ml zusätzliches Wasser dazu. Für eine dickere Variante zu Roti einige Minuten ohne Deckel einkochen lassen.
- •Aloo Gosht schmeckt hervorragend mit Chapati, Naan oder gedämpftem Basmati-Reis, dazu Zitronenspalten und geschnittene Zwiebel.
- •Bei sehr stärkehaltigen Kartoffeln diese etwas größer schneiden, damit sie beim Köcheln ihre Form behalten.
Zubereitung
- 1
Alles vorbereiten, bevor es losgeht: die Zwiebel fein schneiden, damit sie schneller bräunt, die Tomaten hacken, Knoblauch und Ingwer fein hacken, die Kartoffeln schälen und in große Stücke schneiden und das Lamm trocken tupfen, damit es anbrät statt zu dämpfen.
180 g Zwiebel, fein geschnitten180 g Tomaten, fein gehackt12 g Knoblauch, fein gehackt12 g Ingwer, fein gehackt250 g Kartoffeln, geschält und in große Stücke geschnitten400 g Lammkeule oder -schulter mit Knochen, in mittelgroßen Stücken - 2
Das Öl in einem schweren Topf bei mittelhoher bis hoher Hitze erhitzen. Die Kreuzkümmelsamen zugeben und 10–15 Sekunden brutzeln lassen, bis sie duften, dann die Zwiebel hinzufügen. Unter häufigem Rühren 8–10 Minuten goldbraun braten; diese Farbe ist entscheidend für eine kräftige Curry-Basis, aber die Zwiebel darf nicht verbrennen.
45 ml neutrales Öl1 TL Kreuzkümmelsamen180 g Zwiebel, fein geschnitten - 3
Das Lamm zugeben und 4–5 Minuten anbraten, dabei wenden, damit die Stücke ihre rohe Farbe verlieren und etwas Bräunung annehmen. Knoblauch und Ingwer einrühren und 30–45 Sekunden garen, nur bis es duftet.
400 g Lammkeule oder -schulter mit Knochen, in mittelgroßen Stücken12 g Knoblauch, fein gehackt12 g Ingwer, fein gehackt - 4
Tomaten, Korianderpulver, Chilipulver, Kurkuma, Salz und schwarzen Pfeffer zugeben. Bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten garen, dabei rühren und die Tomaten zerdrücken, bis sie zerfallen und das Masala eindickt. Weitergaren, bis sich an den Rändern das Öl absetzt; das zeigt, dass der rohe Tomatengeschmack verkocht ist.
180 g Tomaten, fein gehackt2 TL Korianderpulver1 TL Chilipulver1/2 TL Kurkuma1 1/4 TL Salz1/4 TL schwarzer Pfeffer - 5
Das Wasser angießen, den Topfboden lösen und zum Kochen bringen. Abdecken, auf sanftes Köcheln reduzieren und 20 Minuten garen, dabei ein- bis zweimal umrühren. Das Lamm sollte dann schon teilweise zart, aber noch nicht ganz gar sein.
350 ml Wasser - 6
Die Kartoffeln zugeben, erneut abdecken und weitere 12–15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich und das Lamm vollständig gegart und leicht einzustechen ist. Falls das Curry zu dünn wirkt, die letzten Minuten ohne Deckel kochen, bis die Sauce Fleisch und Kartoffeln leicht überzieht.
250 g Kartoffeln, geschält und in große Stücke geschnitten - 7
Die Hitze ausschalten und Garam Masala, grüne Chili und den Großteil des frischen Korianders darüberstreuen. Abdecken und das Curry 5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen und die abschließenden Gewürze in der Restwärme sanft aufblühen.
1/2 TL Garam Masala1 grüne Chili, aufgeschlitzt15 g frische Korianderblätter, gehackt - 8
Abschmecken und bei Bedarf nachsalzen. Heiß servieren, die Sauce über Lamm und Kartoffeln geben und mit dem restlichen frischen Koriander garnieren.
Ursprung & Geschichte
Aloo Gosht ist ein klassisches Curry nach Hausmannsart, das in ganz Pakistan weit verbreitet ist, besonders in Punjabi- und nordindisch-muslimischen Haushalten, mit vielen regionalen und familiären Varianten. Das Gericht steht für die subkontinentale Tradition, Fleisch mit Kartoffeln zu strecken und dabei durch gebräunte Zwiebeln, Tomaten und wärmende Gewürze tiefen Geschmack aufzubauen.
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