Samosa
Diese Samosas haben eine knusprige, blättrige Hülle und eine warm gewürzte Füllung aus Kartoffeln und Erbsen, aufgefrischt mit Ingwer, Chili, Koriander und Zitrone. Der Kontrast zwischen splitterndem Teig und weichem, herzhaftem Inneren macht sie unwiderstehlich snacktauglich.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
21 ZutatenFür den Teig
Für die Füllung
Zum Verschließen und Frittieren
Tipps
- •Ein fester Teig und Frittieren bei niedriger Temperatur sind die beiden Schlüsseltechniken für richtig knusprige, blättrige Samosas.
- •Wer möchte, kann tiefgekühlte Erbsen direkt aus dem Gefrierfach verwenden; vorher nicht auftauen.
- •Für eine etwas leichtere Variante können die Samosas nach dem Bestreichen mit Öl bei 200 °C 25-30 Minuten gebacken werden, die Textur ist dann jedoch weniger traditionell.
- •Die Kegel nicht zu voll füllen, sonst können die Nähte beim Frittieren aufplatzen.
Zubereitung
- 1
Die Kartoffeln schälen und in 2 cm große Stücke schneiden, damit sie schnell garen. In einem Topf mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen und 10-12 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie gerade weich, aber nicht wässrig sind. Gut abgießen und den Dampf entweichen lassen; trockenere Kartoffeln ergeben eine weniger matschige Füllung.
300 g Kartoffeln - 2
Während die Kartoffeln garen, den Teig zubereiten. In einer Schüssel das neutrale Öl mit Weizenmehl, feinem Salz und Ajwain-Samen verreiben, bis die Mischung groben Krümeln ähnelt. Das Wasser zugeben und zu einem festen Teig zusammenbringen; nicht glatt wie Brotteig kneten, sonst wird die Hülle eher brotig als blättrig. Abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.
150 g Weizenmehl1/2 TL feines Salz1/2 TL Ajwain-Samen30 ml neutrales Öl55 ml Wasser - 3
Die abgetropften Kartoffeln grob zerdrücken, dabei einige kleine Stücke für mehr Textur erhalten. 15 ml neutrales Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Kreuzkümmelsamen zugeben und einige Sekunden brutzeln lassen, bis sie duften, dann den frischen Ingwer und die grüne Chili hinzufügen und kurz ohne Bräunung anschwitzen.
300 g Kartoffeln15 ml neutrales Öl1 TL Kreuzkümmelsamen10 g frischer Ingwer, fein gerieben1 kleine grüne Chili, fein gehackt - 4
Grüne Erbsen, gemahlenen Koriander, Garam Masala, Kurkuma, rotes Chilipulver und feines Salz hinzufügen. 1 Minute rühren, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten. Die zerdrückten Kartoffeln zugeben und alles gut vermengen, damit die Gewürze gleichmäßig haften. Mit frischen Korianderblättern und Zitronensaft abschließen. Noch 1 Minute garen, dann die Füllung auf einem Teller ausbreiten und rasch abkühlen lassen; eine kalte Füllung verhindert, dass der Teig weich wird.
80 g grüne Erbsen1 TL gemahlener Koriander3/4 TL Garam Masala1/4 TL Kurkuma1/4 TL rotes Chilipulver3/4 TL feines Salz300 g Kartoffeln2 EL frische Korianderblätter, gehackt2 TL Zitronensaft - 5
Weizenmehl und Wasser zu einer dicken Paste zum Verschließen verrühren. Den ruhenden Teig in 4 gleich große Kugeln teilen. Jede Kugel zu einem etwa 16 cm langen und 2 mm dicken Oval ausrollen und jedes Oval quer halbieren, sodass insgesamt 8 Halbkreise entstehen.
1 EL Weizenmehl1 EL Wasser - 6
Einen Halbkreis nehmen und die gerade Kante leicht mit etwas Mehlpaste befeuchten. Zu einem Kegel formen, dabei die geraden Seiten überlappen lassen und fest zusammendrücken. Mit etwa 2 Esslöffeln Kartoffelfüllung füllen und einen kleinen Rand frei lassen. Die offene Spitze mit weiterer Paste verschließen und eingeschlossene Luft herausdrücken. Mit dem restlichen Teig und der restlichen Füllung wiederholen.
1 EL Weizenmehl1 EL Wasser300 g Kartoffeln80 g grüne Erbsen - 7
Die 600 ml neutrales Öl in einem tiefen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze auf etwa 150-160 °C erhitzen. Die Samosas in kleinen Portionen 10-12 Minuten frittieren und gelegentlich wenden, bis sie gleichmäßig goldbraun und knusprig sind. Lieber bei mäßiger Temperatur als in sehr heißem Öl beginnen; so blättert der Teig sanft auf und gart durch, ohne zu verbrennen. Gegen Ende bei Bedarf die Hitze leicht erhöhen, damit sie Farbe bekommen.
600 ml neutrales Öl - 8
Die Samosas 2 Minuten auf einem Gitter oder Küchenpapier abtropfen lassen. Heiß servieren, idealerweise mit Minz-Chutney oder Tamarinden-Chutney.
Ursprung & Geschichte
Die Samosa hat eine lange Geschichte, die bis nach Zentral- und Westasien zurückreicht, bevor sie im indischen Subkontinent fest verankert wurde. In Indien entwickelte sie sich zu dem beliebten frittierten Teiggebäck mit gewürztem Gemüse oder Fleisch, wobei Kartoffelvarianten besonders populär wurden, nachdem Kartoffeln in die Region gelangt waren. Heute gehört sie zu den ikonischsten Streetfood-Snacks in Südasien.
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