Gai Hor Bai Toey
Diese in Pandanblätter gewickelten Hähnchenpäckchen sind intensiv aromatisch, saftig und durch die Marinade leicht karamellisiert. Beim Auswickeln entfalten sie einen süß-grasigen Duft des Pandans, der wunderbar mit einer glänzenden süß-salzigen Dip-Sauce harmoniert.
Ingredients
Hähnchenmarinade
- 300 gHähnchenschenkel ohne Knochen und Haut, in 10-12 mundgerechte Stücke geschnitten
- 40 mlKokosmilch
- 15 mlFischsauce
- 15 mlAusternsauce
- 10 mlhelle Sojasauce
- 5 mlSesamöl
- 10 gKnoblauch, fein zerstampft
- 8 gKorianderwurzel, fein zerstampft
- 1 gweißer Pfeffer, gemahlen
- 8 gSpeisestärke
Zum Einwickeln und Frittieren
- 12 große BlätterPandanblätter
- 600 mlneutrales Öl zum Frittieren
Süße Sojasauce zum Dippen
- 20 mlhelle Sojasauce
- 20 mldunkle süße Sojasauce
- 20 mlWasser
- 12 gPalmzucker
- 5 mlReisessig
- 3 ggeröstete Sesamsamen
- 5 grote Chili, fein geschnitten
Instructions
- 1
Die Pandanblätter abspülen und trocken tupfen. Wenn die Blätter sehr fest sind, jedes Blatt kurz biegen und aufrollen, damit es weicher wird, ohne zu reißen; so lässt es sich viel leichter wickeln. Falls nötig, eingerissene Enden locker verknoten, um die Flexibilität zu testen.
- 2
In einer Schüssel das Hähnchen mit Kokosmilch, Fischsauce, Austernsauce, heller Sojasauce, Sesamöl, Knoblauch, Korianderwurzel, weißem Pfeffer und Speisestärke vermengen. Alles gut mischen, bis jedes Stück gleichmäßig überzogen und leicht klebrig ist. 10 Minuten ruhen lassen, während die Sauce vorbereitet wird; diese kurze Pause hilft den Aromen einzuziehen und die Stärke sorgt für saftigeres Frittieren.
- 3
Die Dip-Sauce zubereiten: helle Sojasauce, dunkle süße Sojasauce, Wasser, Palmzucker, Reisessig, geröstete Sesamsamen und die geschnittene rote Chili in einen kleinen Topf geben. Bei niedriger Hitze 2-3 Minuten köcheln lassen und rühren, bis sich der Zucker gelöst hat und die Sauce leicht eindickt. Beiseitestellen; sie sollte süß-salzig mit einer milden Säure schmecken.
- 4
Die Hähnchenpäckchen einzeln einwickeln: Ein Stück mariniertes Hähnchen in das untere Drittel eines Pandanblatts legen, das Blatt darüberklappen, fest einwickeln und das Ende unter die Schlaufe stecken oder hindurchziehen, damit es hält. Das Päckchen sollte fest genug sein, um die Form zu behalten, aber nicht so straff, dass das Blatt reißt. Mit allen Hähnchenstücken wiederholen.
- 5
Das neutrale Öl in einem kleinen, tiefen Topf oder Wok auf 170-175 C erhitzen. Die Päckchen in 2 Portionen jeweils 4-5 Minuten frittieren und ein- bis zweimal wenden, bis die Pandanblätter dunkel werden, das Hähnchen durchgegart ist und das Aroma intensiv duftet. Die Pfanne nicht überfüllen, sonst sinkt die Öltemperatur. Das Hähnchen sollte in der Mitte 74 C erreichen, oder der austretende Saft sollte klar sein, wenn ein Päckchen geöffnet wird.
- 6
Die frittierten Päckchen 1-2 Minuten auf einem Gitter oder Küchenpapier abtropfen lassen. Heiß mit der süßen Sojasauce zum Dippen servieren. Die Gäste öffnen die Pandanblätter vor dem Essen und nehmen das Hähnchen heraus.
Nutrition per serving
Notes
- •Hähnchenschenkel sind hier Brustfleisch vorzuziehen, weil sie beim Frittieren saftig bleiben und die klassische zarte Textur behalten.
- •Falls keine Korianderwurzel verfügbar ist, können 12 g Korianderstiele plus eine kleine Prise zusätzlicher Knoblauch verwendet werden, auch wenn der Geschmack dann etwas weniger authentisch ist.
- •Das Frittieröl für beste Ergebnisse zwischen 170 und 175 C halten: zu kühl saugen sich die Päckchen mit Öl voll, zu heiß verbrennen die Blätter, bevor das Hähnchen gar ist.
- •Die Pandanblätter werden nicht mitgegessen; sie aromatisieren das Hähnchen und schützen es beim Frittieren.
- •Mit Gurkenscheiben oder Jasminreis servieren, wenn daraus eine leichte Mahlzeit werden soll.
Background
Gai Hor Bai Toey ist ein klassisches thailändisches Restaurantgericht, bei dem mariniertes Hähnchen vor dem Frittieren in duftende Pandanblätter gewickelt wird. Die Technik betont das blumige Aroma von Pandan und spiegelt die thailändische Balance aus herzhaften, süßen und kräuterigen Aromen wider; oft wird dazu eine süße Dip-Sauce auf Sojasaucenbasis serviert.
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