Nam Jim Satay
Nam Jim Satay ist eine cremige, herzhaft-süßliche Erdnuss-Dip-Sauce mit dem Duft von Zitronengras, der Wärme roter Currypaste und einem frischen Limettenakzent. Diese schnelle vegane Version ist samtig, reichhaltig und intensiv aromatisch – perfekt zu Satay, Grillgemüse oder über Reisschalen geträufelt.
Ingredients
Saucebasis
- 120 gglatte Erdnussbutter
- 160 mlKokosmilch
- 60 mlWasser
- 15 grote Currypaste
- 20 mlhelle Sojasauce
- 15 gPalmzucker
- 10 gZitronengras, sehr fein gehackt, nur das zarte Innere
- 15 mlLimettensaft
Zum Fertigstellen
- 5 mlneutrales Öl
- 15 ggeröstete Erdnüsse, fein gehackt
- 1 TLLimettenabrieb
Instructions
- 1
Die Aromaten vorbereiten: die harten äußeren Schichten des Zitronengrases entfernen und nur den zarten inneren Kern sehr fein hacken, damit er schnell in die Sauce einzieht. Die Limette abreiben und auspressen.
- 2
Einen kleinen Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze erhitzen und das neutrale Öl mit der roten Currypaste hineingeben. Unter ständigem Rühren etwa 30 Sekunden anbraten, bis es duftet und etwas dunkler wird; nicht anbrennen lassen, sonst wird die Sauce bitter.
- 3
Das gehackte Zitronengras, die Kokosmilch, das Wasser, die Sojasauce und den Palmzucker hinzufügen. Gut umrühren und sanft köcheln lassen, dabei rühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
- 4
Die Erdnussbutter löffelweise mit dem Schneebesen einrühren, bis die Sauce ganz glatt ist. 2-3 Minuten sanft köcheln lassen, dabei häufig rühren, bis sie cremig und so dick ist, dass sie einen Löffel überzieht. Falls sie zu dick wird, mit einem Schuss Wasser verdünnen.
- 5
Vom Herd nehmen und Limettensaft sowie Limettenabrieb einrühren. Abschmecken: Die Sauce sollte reichhaltig, leicht scharf, salzig, süß und frisch sein. 1 Minute stehen lassen, damit sie sich setzt und leicht andickt.
- 6
In eine Servierschale geben und mit den gehackten gerösteten Erdnüssen bestreuen. Warm oder bei Zimmertemperatur als Dip zu Satay, Frühlingsrollen, Grillgemüse oder Nudeln servieren.
Nutrition per serving
Notes
- •Für einen unkomplizierten Einstieg am besten glatte Erdnussbutter ohne Zuckerzusatz verwenden; falls die Erdnussbutter bereits gesüßt ist, den Palmzucker etwas reduzieren.
- •Wer eine dünnere Dip-Sauce möchte, gibt nach dem Köcheln noch 15-30 ml heißes Wasser dazu. Für eine streichfähige oder nudelartige Konsistenz die Sauce wie angegeben lassen.
- •Verschiedene thailändische rote Currypasten unterscheiden sich in Schärfe und Salzgehalt. Für eine mildere Sauce mit 10 g beginnen und beim nächsten Mal nach Wunsch erhöhen.
- •Die Sauce hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage; vor dem Servieren vorsichtig erwärmen und bei Bedarf mit etwas Wasser glatt rühren.
Background
Erdnussbasierte Satay-Saucen sind in ganz Südostasien eng mit Streetfood verbunden und werden in Thailand häufig als Nam Jim Satay zu gegrillten Spießen serviert. Thailändische Varianten balancieren Erdnüsse typischerweise mit Kokosmilch, Currypaste, Palmzucker und Limette und ergeben so ein Geschmacksprofil, das sich deutlich von benachbarten regionalen Stilen unterscheidet.
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