Gaeng Khiao Wan Gai
Diese leichtere Version von Gaeng Khiao Wan Gai bewahrt das typische Aroma des grünen Currys: frische Kräuter, Kaffirlimette, süßes Basilikum und eine sanfte Chili-Schärfe. Zartes Hähnchen, Aubergine und Bambussprossen köcheln in einer seidigen, aber nicht schweren Kokosbrühe zu einer duftenden, ausgewogenen Schale, die dennoch authentisch schmeckt.
Ingredients
Curry-Basis
- 250 gHähnchenbrust, dünn aufgeschnitten
- 35 gThai-Grüne-Currypaste
- 400 mlleichte Kokosmilch
- 120 mlWasser oder ungesalzene Hühnerbrühe
- 18 mlFischsauce
- 8 gPalmzucker
Gemüse und Aromaten
- 180 gThai-Aubergine, in Spalten geschnitten
- 100 gBambussprossen, abgetropft
- 4 BlätterKaffirlimettenblätter, gezupft
- 1kleine grüne Chili, diagonal in Scheiben geschnitten
Zum Fertigstellen und Garnieren
- 15 gThai-Basilikumblätter
- 10 mlfrischer Limettensaft
Instructions
- 1
Die Hähnchenbrust quer zur Faser dünn aufschneiden, damit sie zart bleibt. Die Thai-Aubergine in Spalten schneiden und nach dem Schneiden rasch weiterverarbeiten, damit sie nicht zu stark nachdunkelt; die Bambussprossen abtropfen lassen, die Kaffirlimettenblätter zupfen, die Chili aufschneiden und die Basilikumblätter abzupfen. Diese Mise en place ist wichtig, denn das Curry ist schnell fertig, sobald die Paste in die Pfanne kommt.
- 2
Einen Wok oder einen breiten Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Etwa 3 EL der leichten Kokosmilch mit der grünen Currypaste hineingeben und 1-2 Minuten unter ständigem Rühren anrösten, bis die Paste duftet und leicht dunkler wird. Da dies eine fettärmere Variante ist, trennt sich die Kokosmilch möglicherweise nicht wie bei Vollfettmilch; wichtig ist, die Paste sanft zu entfalten, ohne sie anzubrennen.
- 3
Das aufgeschnittene Hähnchen zugeben und etwa 1 Minute unterrühren, damit es gut mit der Paste überzogen ist. Die restliche leichte Kokosmilch und das Wasser oder die Brühe angießen und dann nur sanft köcheln lassen, nicht sprudelnd kochen, damit das Hähnchen saftig bleibt.
- 4
Das Curry mit Fischsauce und Palmzucker würzen. Aubergine, Bambussprossen und die gezupften Kaffirlimettenblätter zugeben. 6-8 Minuten sanft köcheln lassen und gelegentlich umrühren, bis die Aubergine zart ist, aber noch Form hat und das Hähnchen gar ist.
- 5
Abschmecken und die Balance anpassen: Das Curry sollte leicht süßlich, herzhaft, aromatisch und durch den reduzierten Fettgehalt nur angenehm mild wirken. Basilikumblätter, die geschnittene grüne Chili und den Limettensaft in den letzten 30 Sekunden unterrühren, nur bis das Basilikum zusammenfällt und glänzt.
- 6
Den Topf vom Herd nehmen und das Curry 2 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen. Heiß servieren und darauf achten, dass jede Portion Hähnchen, Aubergine, Bambussprossen und reichlich duftende Brühe enthält.
Nutrition per serving
Notes
- •Für das sauberste fettarme Ergebnis eine hochwertige Thai-Currypaste ohne zugesetztes Öl verwenden und nicht in zusätzlichem Fett anbraten.
- •Falls keine Thai-Auberginen erhältlich sind, 180 g kleine violette Aubergine in mundgerechte Stücke schneiden; nur garen, bis sie gerade zart ist.
- •Dieses Curry wird traditionell mit Jasminreis serviert, für eine leichtere Mahlzeit passt aber auch gedünstetes Grünzeug oder Blumenkohlreis dazu.
- •Ist die Currypaste sehr salzig, die Fischsauce etwas reduzieren und erst am Ende nachwürzen.
Background
Gaeng Khiao Wan Gai, also grünes Curry mit Hähnchen, gehört zu den bekanntesten Currys der zentralthailändischen Küche. Der Name bedeutet „süßes grünes Curry“ und bezieht sich eher auf den milden, runden Geschmack und die grüne Farbe als auf ausgeprägte Süße. Traditionell wird es mit frischen grünen Chilis, Kokosmilch, Kräutern und Fleisch oder Fischbällchen zubereitet; das ausgewogene Spiel aus salzigen, süßen und aromatischen Noten ist dabei entscheidend.
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