Red Velvet Cake
Dieser Red Velvet Cake im Kleinformat hat eine weiche, zarte Krume, eine feine Kakaonote und die ikonische leuchtend rote Farbe. Mit säuerlichem Frischkäse-Frosting vollendet, wirkt er festlich und klassisch und ist zugleich perfekt für zwei großzügige Portionen.
Ingredients
Teig
- 95 gWeizenmehl
- 100 gFeinster Zucker
- 8 gungesüßtes Kakaopulver
- 2 gNatron
- 1 gfeines Salz
- 80 gButtermilch, Zimmertemperatur
- 60 gneutrales Öl
- 1großes Ei, Zimmertemperatur
- 10 grote Lebensmittelfarbe
- 3 gVanilleextrakt
- 4 gweißer Essig
Frischkäse-Frosting
- 120 gFrischkäse, weich
- 40 gungesalzene Butter, weich
- 55 gPuderzucker, gesiebt
- 2 gVanilleextrakt
- 1 Prisefeines Salz
Zum Fertigstellen
- 2 ELKuchenkrümel vom Begradigen
Instructions
- 1
Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze bzw. 160 °C Umluft vorheizen. Zwei runde Kuchenformen mit 10–12 cm Durchmesser einfetten und mit Backpapier auslegen. Wenn du nur eine Form hast, den Teig in zwei Durchgängen backen; die gesamte Backzeit verlängert sich dann leicht. Gekühlte Zutaten etwas auf Zimmertemperatur bringen, damit sich der Teig glatt emulgiert.
- 2
In einer Schüssel Mehl, Zucker, Kakaopulver, Natron und Salz gründlich und klümpchenfrei verrühren. Das Kakaopulver und das Natron gleichmäßig zu verteilen sorgt für eine gleichmäßige Farbe und einen schönen Auftrieb.
- 3
In einer zweiten Schüssel Buttermilch, neutrales Öl, Ei, rote Lebensmittelfarbe und Vanilleextrakt glatt und kräftig rot verrühren. Den weißen Essig erst kurz vor dem Vermengen einrühren; die Säure hilft, das Natron zu aktivieren und macht die Krume besonders zart.
- 4
Die trockenen Zutaten zu den feuchten geben und nur so lange vorsichtig unterheben oder verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Formen verteilen und die Oberfläche glatt streichen.
- 5
18–22 Minuten backen, bis die Kuchen leicht gewölbt sind, bei Berührung sanft zurückfedern und ein in die Mitte gesteckter Holzspieß nur mit wenigen feuchten Krümeln herauskommt. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen und vollständig auskühlen lassen. Für saubere Schichten die Kuchen, sobald sie handwarm sind, kurz kalt stellen.
- 6
Während die Kuchen auskühlen, Frischkäse und Butter glatt und cremig aufschlagen, ohne Klümpchen. Puderzucker, Vanilleextrakt und Salz zugeben und nur so lange schlagen, bis die Creme luftig und streichfähig ist. Wird das Frosting zu weich, vor dem Verwenden 5–10 Minuten kalt stellen.
- 7
Falls nötig, die Oberseiten der Kuchen ganz dünn begradigen und dabei 2 EL Krümel für die Dekoration aufheben. Einen Boden auf eine Platte setzen, etwa ein Drittel des Frostings darauf verstreichen, den zweiten Boden auflegen und die Oberfläche sowie den Rand mit dem restlichen Frosting einstreichen. Mit einer kleinen Winkelpalette, die man kurz in warmes Wasser taucht, gelingt ein besonders glattes Finish.
- 8
Die zurückbehaltenen roten Kuchenkrümel leicht obenauf oder am Rand andrücken – das sorgt für den klassischen Look. Den zusammengesetzten Kuchen 10 Minuten ruhen lassen, damit das Frosting leicht anzieht, dann anschneiden und servieren.
Nutrition per serving
Notes
- •Für das intensivste, klassische Red-Velvet-Aroma nach Möglichkeit rote Gelfarbe oder Pastenfarbe verwenden; flüssige Farbe funktioniert auch, kann aber etwas mehr Menge erfordern.
- •Nicht zu lange backen: Red Velvet sollte weich, saftig und leicht samtig bleiben, nicht trocken.
- •Wenn du nur eine kleine Kuchenform hast, den zweiten Teil des Teigs bei Zimmertemperatur stehen lassen und backen, sobald die erste Schicht fertig ist.
- •Am besten leicht gekühlt oder bei kühler Zimmertemperatur servieren, damit das Frischkäse-Frosting die beste Konsistenz hat.
Background
Red Velvet Cake wurde in den USA besonders im frühen 20. Jahrhundert beliebt und geschätzt für seine feine, zarte Krume und das dezente Kakaonaroma. Die charakteristische rote Farbe wird heute meist durch Lebensmittelfarbe verstärkt, während das leicht säuerliche Frischkäse-Frosting eine spätere, inzwischen klassische Ergänzung ist.
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