Black Cake
Black Cake ist ein dichter, aromatischer und tief dunkel gefärbter Festtagskuchen mit in Alkohol eingelegten Trockenfrüchten und warmen Gewürzen. Diese kleine Version bleibt dem klassischen Stil treu, mit einer saftigen, fast samtigen Krume und einem reichen Finish aus Rum und Kirschbrand.
Ingredients
Fruchtansatz
- 220 ggemischte Trockenfrüchte (Rosinen, Korinthen, Pflaumen, Kirschen)
- 60 mldunkler Rum
- 40 mlKirschbrand
- 1 TLOrangenabrieb
- 1 TLVanilleextrakt
Teig
- 90 gungesalzene Butter, weich
- 90 gdunkelbrauner Zucker
- 2große Eier
- 90 gWeizenmehl
- 2 gBackpulver
- 1 TLgemahlener Zimt
- 1/4 TLgemahlene Muskatnuss
- 1 gfeines Salz
- 2 TLBräunungssauce
- 1 ELKaramellsirup
Form vorbereiten
- 5 gungesalzene Butter
- 1 BlattBackpapier
Abschließender Guss
- 20 mldunkler Rum
- 10 mlKirschbrand
Instructions
- 1
Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine runde 12-cm-Kuchenform mit der Butter einfetten und Boden sowie Rand mit Backpapier auslegen. Eine vollständig ausgelegte Form schützt den zuckerreichen Teig davor, vor dem Durchbacken in der Mitte anzusetzen.
- 2
Die gemischten Trockenfrüchte, den dunklen Rum, den Kirschbrand, den Orangenabrieb und den Vanilleextrakt für den Fruchtansatz in einen kleinen Topf geben. Bei mittlerer bis niedriger Hitze gerade eben zum Simmern bringen und 2 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen, damit die Früchte schnell weich werden. Anschließend zu einer dicken, leicht stückigen Paste mixen; nicht vollständig pürieren, denn etwas Struktur gibt dem Kuchen seinen typischen Biss.
- 3
In einer Schüssel die weiche Butter und den dunkelbraunen Zucker 3-4 Minuten cremig aufschlagen, bis die Masse heller und luftig ist. Sorgfältiges Aufschlagen hilft dem kleinen Kuchen, trotz der schweren Fruchtmasse gleichmäßig aufzugehen.
- 4
Die Eier nacheinander unterrühren und nach jeder Zugabe gut vermischen. Falls die Masse leicht gerinnt, ist das unproblematisch; sie verbindet sich wieder, sobald das Mehl dazukommt.
- 5
In einer separaten Schüssel Weizenmehl, Backpulver, gemahlenen Zimt, gemahlene Muskatnuss und feines Salz vermengen, damit Triebmittel und Gewürze gleichmäßig verteilt sind.
- 6
Die Mehlmischung unter die Buttermasse heben, dann die Fruchtpaste, die Bräunungssauce und den Karamellsirup unterheben. Nur so lange mischen, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist; zu langes Rühren macht die Krume fest. Der Teig sollte sehr dick und dunkel sein.
- 7
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. 34-38 Minuten backen; falls die Oberfläche nach etwa 25 Minuten zu dunkel wird, locker mit einem kleinen Stück Alufolie abdecken. Der Kuchen ist fertig, wenn die Mitte bei leichtem Druck zurückfedert und ein in die Mitte gesteckter Holzspieß mit ein paar feuchten Krümeln, aber ohne rohen Teig herauskommt.
- 8
Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und auf ein Gitter oder einen Teller setzen. Solange er noch warm ist, die Oberfläche rundum mit einem Holzspieß einstechen und den abschließenden Rum und Kirschbrand langsam darüberlöffeln, damit er gleichmäßig einzieht.
- 9
Den Kuchen vor dem Anschneiden mindestens 5 Minuten ruhen lassen. In dünnen Stücken servieren; Black Cake ist reichhaltig, saftig und am besten in kleinen Portionen zu genießen.
Nutrition per serving
Notes
- •Für das intensivste Aroma kann das Obst schon einen Tag oder länger im Voraus eingelegt werden; die schnelle Methode durch kurzes Köcheln liefert jedoch innerhalb der 60-Minuten-Grenze sehr gute Ergebnisse.
- •Falls kein Karamellsirup zur Hand ist, kann man 1 TL zusätzliche Bräunungssauce verwenden, auch wenn der Geschmack dann etwas weniger komplex ausfällt.
- •Der Kuchen wird nach einigen Stunden noch besser und hält sich gut verpackt 3-4 Tage; für ein traditionelleres Ergebnis kann täglich etwas zusätzlicher Alkohol darüber gestrichen werden.
- •Mit starkem Tee, Kaffee oder einem kleinen Schuss Rum servieren – ein klassischer karibischer Genuss.
Background
Black Cake ist ein festlicher Früchtekuchen, der in der gesamten Karibik verbreitet ist, besonders zu Weihnachten, bei Hochzeiten und großen Familienfeiern. Er geht auf koloniale Plum-Pudding- und britische Früchtekuchen-Traditionen zurück, wurde in der Region jedoch mit Karamell, lokalem Rum und in Wein oder Spirituosen eingelegten Früchten eigenständig weiterentwickelt. Im Laufe der Zeit wurde er zu einem der bekanntesten Festtagsdesserts der Karibik.
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