Zarda
Zarda ist duftender Basmati-Reis, der gekocht wird, bis jedes Korn getrennt, glänzend und süß ist, aromatisiert mit Safran und Kardamom. Mit Rosinen und gerösteten Nüssen durchzogen, ist er reichhaltig, festlich und herrlich aromatisch mit einem juwelenartigen Finish.
Ingredients
Reis und Aromabasis
- 180 gBasmati-Reis
- 1,2 lWasser
- 4grüne Kardamomkapseln
- 3Nelken
- 1 Prise, optionalorange oder gelbe Lebensmittelfarbe
- 0,2 gSafran
- 30 mlwarme Milch
Süßer Sirup und Finish
- 35 gGhee
- 140 gZucker
- 30 gRosinen
- 25 g, gehobeltMandeln
- 20 g, gehobeltPistazien
- 10 g, optionalChironji-Samen
- 1/4 TLgrünes Kardamompulver
- 60 mlWasser
Instructions
- 1
Den Basmati-Reis in mehreren kalten Wasserwechseln spülen, bis das Wasser fast klar bleibt, dann 10 Minuten einweichen. Gleichzeitig den Safran in der warmen Milch ziehen lassen, damit er Farbe und Aroma abgibt.
- 2
1,2 l Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen. Grüne Kardamomkapseln, Nelken und die optionale Lebensmittelfarbe zugeben. Den eingeweichten Reis abgießen und ins kochende Wasser geben. 5-6 Minuten garen, bis der Reis zu etwa 70-80 % gegart ist: Die Körner sollen langgezogen, in der Mitte aber noch leicht fest sein. Sofort abgießen, damit er nicht übergart.
- 3
Das Ghee in einer breiten Pfanne oder einem flachen Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze erhitzen. Rosinen, Mandeln, Pistazien und die optionalen Chironji-Samen zugeben. 30-60 Sekunden unter ständigem Rühren braten, nur bis die Nüsse duften und die Rosinen aufquellen. Die Nüsse nicht zu dunkel werden lassen. Wer möchte, etwa 1 EL der Nüsse zum Garnieren beiseitestellen.
- 4
Zucker, 60 ml Wasser und grünes Kardamompulver in dieselbe Pfanne geben. Bei niedriger Hitze rühren, bis sich der Zucker in einen leichten Sirup gelöst hat, etwa 1-2 Minuten. Er soll nicht karamellisieren; gewünscht ist ein klarer Sirup, der den Reis gleichmäßig überzieht.
- 5
Den abgetropften Reis in den Sirup geben und vorsichtig unterheben, damit die Körner getrennt bleiben. Die Safranmilch darüberträufeln. Fest abdecken und bei kleinster Hitze 8 Minuten garen; wenn der Herd stark heizt, den Topf auf eine Tawa oder einen Hitzediffusor stellen. Der Reis ist fertig, wenn die Flüssigkeit aufgenommen ist, die Körner zart sind und die Farbe leuchtend und glänzend wirkt.
- 6
Die Hitze ausschalten und die Zarda 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Mit einer Gabel vorsichtig auflockern, dabei von den Rändern zur Mitte arbeiten, damit die Körner nicht brechen. Mit den zurückbehaltenen Nüssen bestreuen und warm servieren.
Nutrition per serving
Notes
- •Für die beste Textur gealterten Basmati-Reis verwenden; er bleibt nach dem Süßen lang und locker.
- •Wer eine reichhaltigere Festtagsversion möchte, kann am Ende 1 EL fein gehackte kandierte Schale oder 2 EL Khoya zugeben, auch wenn die klassische Schnellversion ohne beides hervorragend ist.
- •Eine winzige Prise Lebensmittelfarbe ist für die leuchtende Festoptik traditionell, doch Safran allein ergibt einen feineren Goldton.
- •Zarda passt gut zu Korma oder Pulao oder kann als eigenständiger süßer Reis zu festlichen Anlässen serviert werden.
Background
Zarda ist ein festliches süßes Reisgericht aus der Mogul-Kulinarik, das in Pakistan und Nordindien tief verwurzelt ist. Der Name stammt vom persischen und urduischen Wort für „gelb“ und verweist auf die charakteristische goldene Farbe. Es wird häufig zu Hochzeiten, an Eid und bei anderen Feierlichkeiten zubereitet.
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