Vareniki
Diese Vareniki sind zarte, gekochte Teigtaschen mit einer weichen, herzhaften Füllung aus Butterkartoffeln und mildem Frischkäse. Mit süßlich goldener Zwiebel, kühler saurer Sahne und Dill serviert, sind sie wohlig, reichhaltig und wunderbar sättigend, ohne schwer zu sein.
Ingredients
Teig
- 180 gWeizenmehl
- 1 mittelgroßEi
- 70 mlwarmes Wasser
- 3 gfeines Salz
Kartoffel-Käse-Füllung
- 300 gmehligkochende Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten
- 100 gHüttenkäse oder gut abgetropfter Ricotta
- 15 gungesalzene Butter
- 4 gfeines Salz
- 1 ggemahlener schwarzer Pfeffer
Zwiebelbutter-Topping
- 120 ggelbe Zwiebel, fein gewürfelt
- 25 gungesalzene Butter
Zum Servieren
- 80 gsaure Sahne
- 5 gfrischer Dill, gehackt
Instructions
- 1
Den Teig zubereiten: Weizenmehl und feines Salz in einer Schüssel mischen. Ei und warmes Wasser zugeben und alles zu einem groben Teig verrühren. 8-10 Minuten kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist; wenn er klebt, ganz leicht mit Mehl bestäuben, aber eher weich lassen, damit die Teigtaschen zart bleiben. Abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.
- 2
Während der Teig ruht, die Kartoffeln in gut gesalzenem kochendem Wasser 12-15 Minuten garen, bis sie vollständig weich sind. Sehr gut abgießen und dann 30 Sekunden im heißen Topf zurückgeben, damit überschüssige Feuchtigkeit verdampft; eine trockene Füllung lässt sich leichter in den Teigtaschen verschließen.
- 3
Die heißen Kartoffeln mit der ungesalzenen Butter glatt stampfen. Hüttenkäse oder gut abgetropften Ricotta, feines Salz und gemahlenen schwarzen Pfeffer unterrühren. Die Füllung einige Minuten abkühlen lassen, bis sie nur noch warm, nicht heiß ist, damit der Teig beim Formen nicht weich wird.
- 4
Das Zwiebelbutter-Topping zubereiten: Die ungesalzene Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen, die gelbe Zwiebel zugeben und 10-12 Minuten unter regelmäßigem Rühren garen, bis sie weich und goldgelb ist. Die Hitze reduzieren, falls sie zu schnell bräunt; süßlich und gleichmäßig gegarte Zwiebel ist hier traditionell. Beiseitestellen.
- 5
Den ruhenden Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 mm dick ausrollen. Kreise von etwa 7-8 cm Durchmesser ausstechen. Reste einmal zusammennehmen und erneut ausrollen. Die Teigkreise mit einem Tuch abdecken, damit sie nicht austrocknen.
- 6
Die Vareniki formen: In die Mitte jedes Kreises etwa 1 gehäuften Teelöffel Füllung geben. Zu Halbmondformen zusammenklappen, eingeschlossene Luft herausdrücken und die Ränder fest zusammendrücken. Bei Bedarf den Rand mit einem in Wasser getauchten Finger leicht anfeuchten. Die geformten Teigtaschen auf einer leicht bemehlten Fläche ablegen.
- 7
Einen großen Topf mit Salzwasser zum sanften Kochen bringen. Die Vareniki in 2 Portionen garen und nach dem Einlegen einmal umrühren, damit sie nicht aneinanderkleben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch 2-3 Minuten garen; der Teig soll zart sein und die Füllung durchgehend heiß. Mit einer Schaumkelle herausheben.
- 8
Zum Servieren die heißen Vareniki mit etwas Zwiebelbutter vermengen, damit sie glänzen und nicht zusammenkleben. Anrichten, die restliche Zwiebelbutter darübergeben, saure Sahne hinzufügen und mit gehacktem frischem Dill vollenden.
Nutrition per serving
Notes
- •Hüttenkäse sorgt für die authentischste Textur; wenn Sie Ricotta verwenden, diesen vorher gut abtropfen lassen, damit die Füllung fest bleibt.
- •Die Teigtaschen nicht zu stark füllen, sonst können die Nähte beim Kochen aufplatzen.
- •Vareniki können im Voraus geformt und auf einem bemehlten Blech einige Stunden gekühlt oder tiefgefroren und direkt aus dem Gefrierfach mit 1-2 Minuten zusätzlicher Garzeit gekocht werden.
- •Für ein traditionelleres Finish kann ein Teil der gegarten Zwiebel nach dem Abkühlen auch in die Füllung gemischt werden.
Background
Vareniki gehören zu den bekanntesten Teigtaschen Osteuropas und sind eng mit der Hausmannskost in Russland und den Nachbarländern verbunden. Die Füllungen variieren je nach Region und Saison; zu den Klassikern zählen Kartoffeln, Käse, Kohl und Kirschen. Besonders geschätzt werden sie als wohltuendes Alltagsessen und für festliche Familienmahlzeiten.
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