Gaeng Kiew Wan Tofu
Dieses schnelle grüne Curry ist cremig, aromatisch und angenehm pikant, mit zartem Tofu, der eine duftende Kokosbrühe mit Kaffirlimette und Basilikum aufsaugt. Thai-Aubergine und grüne Bohnen sorgen für Frische und Biss, während Blumenkohlreis das Gericht leicht und kohlenhydratarm hält.
Ingredients
Curry-Basis
- 300 gfester Tofu, abgetropft und in 2 cm große Würfel geschnitten
- 40 gthailändische grüne Currypaste
- 400 mlKokosmilch, vollfett
- 120 mlWasser
- 10 mlneutrales Öl
Gemüse und Aromaten
- 200 gThai-Aubergine, in Spalten geschnitten
- 80 ggrüne Bohnen, geputzt und in 4 cm lange Stücke geschnitten
- 4 BlätterMakrut-Limettenblätter, gezupft
- 15 gfrische Thai-Basilikumblätter
- 1 kleinerote Chilischote, fein geschnitten
Würzung
- 15 mlhelle Sojasauce
- 4 gErythrit oder Mönchsfrucht-Süße
- 10 mlLimettensaft
Zum Servieren
- 300 gBlumenkohlreis, heiß
Instructions
- 1
Den Tofu trocken tupfen und in Würfel schneiden. Die Aubergine in Spalten schneiden, die grünen Bohnen putzen und schneiden, die Makrut-Limettenblätter zupfen, die Chili in Scheiben schneiden und die Basilikumblätter abzupfen, damit vor dem Kochen alles bereitsteht; grünes Curry geht nach dem Start sehr schnell.
- 2
Einen Wok oder einen breiten Topf bei mittelhoher Hitze erhitzen. Das neutrale Öl zugeben, dann den Tofu hineingeben und 3–4 Minuten vorsichtig anbraten, dabei wenden, bis er auf mindestens zwei Seiten leicht goldbraun ist. Das verbessert die Textur und sorgt dafür, dass er im Curry besser zusammenhält. Auf einen Teller geben.
- 3
Die Hitze auf mittel reduzieren. Die grüne Currypaste in die Pfanne geben und 30–60 Sekunden anbraten, bis sie sehr aromatisch ist. Etwa die Hälfte der Kokosmilch zugießen und 1–2 Minuten rühren, bis sich die Paste löst und die Mischung glänzt.
- 4
Die restliche Kokosmilch, das Wasser, die Makrut-Limettenblätter, die Sojasauce und die Süße zugeben. Nur sanft köcheln lassen, nicht stark kochen, damit die Kokosmilch glatt bleibt.
- 5
Die Aubergine und die grünen Bohnen zugeben. 5–6 Minuten sanft köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, bis die Aubergine zart ist, aber nicht zerfällt, und die Bohnen gerade gar sind und noch etwas Biss haben.
- 6
Den Tofu wieder in die Pfanne geben und 2 Minuten mitköcheln lassen, damit er durchwärmt und etwas vom Curry aufnimmt. Limettensaft und die meisten Basilikumblätter erst ganz zum Schluss unterrühren, damit das Aroma frisch bleibt. Abschmecken und bei Bedarf mit etwas mehr Sojasauce oder Limettensaft nachwürzen.
- 7
Den heißen Blumenkohlreis in Schalen geben. Das Curry darüber schöpfen und mit dem restlichen Basilikum sowie der geschnittenen roten Chilischote garnieren. Sofort servieren, solange das Curry heiß und duftend ist.
Nutrition per serving
Notes
- •Für einen anfängerfreundlichen Shortcut eine gute vegane Thai-Grün-Currypaste verwenden; manche handelsüblichen Pasten enthalten Garnelen, daher bei Bedarf die Zutatenliste prüfen, um das Gericht vollständig vegan zu halten.
- •Falls Thai-Aubergine nicht erhältlich ist, stattdessen 200 g Zucchini verwenden; sie gart etwas schneller und hält das Curry kohlenhydratarm.
- •Nach Zugabe der Kokosmilch das Curry nicht stark aufkochen, sonst kann es sich trennen und ölig wirken.
- •Für mehr Reichhaltigkeit ohne viele Kohlenhydrate die Hälfte des Wassers durch zusätzliche Kokosmilch ersetzen, allerdings steigen dann die Kalorien.
Background
Gaeng Kiew Wan, also grünes Curry, ist ein klassisches Curry aus Zentralthailand, bekannt für seine leuchtende Farbe, die duftenden Kräuter und das ausgewogene süß-salzig-scharfe Profil. Es wird zwar oft mit Huhn oder Fischbällchen zubereitet, doch Tofu-Varianten sind in der modernen Hausküche und in vegetarischen Thai-Restaurants weit verbreitet, besonders in Kombination mit Thai-Aubergine und Basilikum.
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