Hünkâr Beğendi
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Hünkâr Beğendi

Zartes Lamm in einer konzentrierten Tomaten-Zwiebel-Sauce wird auf ein samtiges, geräuchertes Auberginen-Béchamel gegeben, das zugleich cremig und tief herzhaft ist. Der Kontrast zwischen dem reichen Ragout und dem weichen, duftenden Beğendi macht dieses Gericht zu einem der elegantesten der türkischen Küche.

1h
2 servings
698 kcal
Türkisch

Ingredients

Kuzu yahnisi

  • 300 gLammkeule, in 2 cm große Würfel geschnitten
  • 120 gZwiebel, fein gewürfelt
  • 2 ZehenKnoblauch, fein gehackt
  • 200 gTomate, geschält und fein gewürfelt
  • 15 gTomatenmark
  • 20 gungesalzene Butter
  • 15 mlOlivenöl
  • 150 mlheißes Wasser oder leichte Brühe
  • 5 gSalz
  • 2 gschwarzer Pfeffer
  • 1 ggemahlener Kreuzkümmel

Beğendi-Püree

  • 500 ggroße Auberginen
  • 25 gungesalzene Butter
  • 20 gWeizenmehl
  • 250 mlVollmilch, warm
  • 30 gParmesan, fein gerieben
  • 3 gSalz
  • 1 gweißer oder schwarzer Pfeffer

Zum Servieren

  • 5 gglatte Petersilie, fein gehackt

Instructions

  1. 1

    Den Grill auf höchste Stufe vorheizen oder einen Gasbrenner erhitzen. Die Auberginen an mehreren Stellen einstechen und dann so lange rösten, bis die Schalen schwarz und das Fruchtfleisch vollständig weich ist, dabei häufig wenden, damit sie gleichmäßig garen, 15-20 Minuten. Gleichzeitig das Lamm trocken tupfen und mit der Hälfte des Salzes sowie dem schwarzen Pfeffer würzen.

  2. 2

    Eine schwere Sautierpfanne bei mittelhoher bis hoher Hitze erhitzen. Das Olivenöl zugeben und das Lamm in einer einzigen Schicht rundum kräftig anbraten, 4-5 Minuten; die Pfanne nicht überfüllen, sonst dünstet das Fleisch. Die Zwiebel zugeben und etwa 4 Minuten weich und leicht goldbraun dünsten, dann Knoblauch, Tomatenmark und Kreuzkümmel 30 Sekunden mitrösten, damit sich das Aroma vertieft.

  3. 3

    Die gewürfelte Tomate und das restliche Salz zugeben, kochen, bis die Tomaten zerfallen und ihren rohen Geschmack verlieren, etwa 5 Minuten, dann das heiße Wasser oder die Brühe angießen. Auf sanftes Köcheln reduzieren, teilweise abdecken und garen, bis das Lamm zart ist und die Sauce dick und glänzend wird, 20-25 Minuten. Gelegentlich umrühren und nur bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser zugeben.

  4. 4

    Wenn die Auberginen vollständig geröstet sind, in eine Schüssel geben und 5 Minuten abdecken, damit der Dampf die Schalen löst. Vorsichtig schälen, die Schalen wegwerfen und das Fruchtfleisch einige Minuten in einem Sieb abtropfen lassen. Das Fruchtfleisch fein hacken oder grob pürieren; das Abtropfen verhindert ein wässriges Beğendi.

  5. 5

    In einem Topf die Butter für das Püree bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl zugeben und unter ständigem Rühren 1-2 Minuten garen, bis eine helle Mehlschwitze entsteht, ohne dass sie Farbe annimmt. Nach und nach die warme Milch einrühren, bis eine glatte Sauce entsteht, dann leicht eindicken und seidig werden lassen.

  6. 6

    Die gehackte geräucherte Aubergine unter die Béchamelsauce heben und 2-3 Minuten unter Rühren garen, bis alles gut verbunden ist. Parmesan, Salz und Pfeffer zugeben und mit einem Holzlöffel schlagen, bis die Masse glatt, elastisch und löffelbar ist. Abschmecken; sie sollte leicht rauchig, cremig und herzhaft schmecken.

  7. 7

    Das Lamm mit der Butter vollenden und 1 Minute köcheln lassen, bis die Sauce glänzt. Den Gargrad prüfen: Das Lamm sollte sich leicht mit einem Messer teilen lassen, und die Sauce sollte das Fleisch umhüllen, statt dünn in der Pfanne zu stehen.

  8. 8

    Das Beğendi-Püree auf zwei warme Teller streichen und eine flache Basis formen. Das Lamm-Yahni in die Mitte geben, mit Petersilie bestreuen und sofort servieren, solange das Püree heiß und elastisch ist.

Nutrition per serving

698 kcal
Calories
35g
Protein
29g
Carbs
50g
Fat
7g
Fiber

Notes

Background

Hünkâr Beğendi, wörtlich „dem Sultan gefiel es“, ist ein klassisches osmanisches Gericht aus den kaiserlichen Küchen Istanbuls. Traditionell besteht es aus einem reichhaltigen Fleischragout auf einem luxuriösen, geräucherten Auberginenpüree, das nach französisch beeinflusster Béchamel-Art gebunden wird und den kosmopolitischen Charakter der spätosmanischen Palastküche widerspiegelt.

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