Gaeng Pa
Gaeng Pa ist ein leuchtendes, feuriges thailändisches Curry mit leichter Brühe statt Kokosmilch, wodurch Galgant, Chili, Makrut-Limette und heiliges Basilikum klar hervortreten. Schweinefleisch, Bambussprossen und Gemüse garen kurz in der aromatischen Brühe zu einer herzhaften, scharfen und wohlig wärmenden Schüssel.
Ingredients
Curry-Basis
- 300 gSchweineschulter, dünn geschnitten
- 8rote Bird’s-Eye-Chilis
- 6Knoblauchzehen
- 20 gGalgant, geschält und in Scheiben geschnitten
- 1 Stängel (20 g)Zitronengras, nur der zarte innere Teil, in Scheiben geschnitten
- 1 TL (5 g)Shrimp Paste
Currybrühe und Gemüse
- 500 mlWasser oder ungesalzene Schweinebrühe
- 150 gBambussprossen, abgetropft und abgespült, in Scheiben geschnitten
- 120 gkleine Thai-Auberginen, geviertelt
- 80 gSchlangenbohnen oder grüne Bohnen, in 4 cm lange Stücke geschnitten
- 60 gBabymais, längs halbiert
- 4Makrut-Limettenblätter, gezupft
- 2 Zweige (20 g)frische grüne Pfefferkörner
- 2 EL (30 ml)Fischsauce
Zum Fertigstellen
- 15 gheilige Basilikumblätter
- 1 EL (15 ml)Limettensaft
Instructions
- 1
Alles zuerst vorbereiten: die Schweineschulter dünn schneiden; den Galgant schälen und in Scheiben schneiden; den zarten inneren Teil des Zitronengrases schneiden; die Thai-Auberginen vierteln; die Bohnen in kurze Stücke schneiden; den Babymais halbieren; die Makrut-Limettenblätter zupfen. Abgespülte Bambussprossen aus der Dose gut zu waschen hilft, metallischen oder säuerlichen Konservengeschmack zu entfernen.
- 2
Die Curry-Basis aus roten Chilis, Knoblauch, Galgant, Zitronengras und Shrimp Paste grob zerstoßen oder mixen. Eine rustikale Textur ist für Jungle Curry typisch; nicht ganz glatt pürieren. Wenn Sie einen Mixer verwenden, nur 1–2 TL Wasser zugeben, falls nötig, damit die Masse in Gang kommt.
- 3
Wasser oder Brühe in einem mittelgroßen Topf bei mittelhoher Hitze zum Kochen bringen. Die Currypaste einrühren und 1–2 Minuten mitköcheln lassen, bis die Brühe intensiv aromatisch riecht und sich die Paste vollständig verteilt hat.
- 4
Das Schweinefleisch zugeben und 4–5 Minuten sanft köcheln lassen, dabei umrühren, damit sich die Scheiben trennen und gleichmäßig garen. Eventuellen Schaum abschöpfen, damit die Brühe klarer bleibt. Das Schweinefleisch sollte gerade gar und noch zart sein, nicht zu lange sprudelnd kochen.
- 5
Bambussprossen, Thai-Auberginen, Bohnen, Babymais, Makrut-Limettenblätter und frische grüne Pfefferkörner zugeben. 6–8 Minuten köcheln lassen, bis die Auberginen weich, aber nicht zerfallen sind und die Bohnen noch etwas Biss haben.
- 6
Mit Fischsauce würzen und dann abschmecken. Jungle Curry sollte eher scharf, herzhaft und aromatisch als reichhaltig sein. Den Limettensaft erst am Ende zugeben, damit er frisch bleibt und für Helligkeit sorgt.
- 7
Die Hitze ausschalten und die heiligen Basilikumblätter nur so lange unterheben, bis sie durch die Restwärme zusammenfallen. Sofort servieren, solange die Brühe duftet und feurig ist.
Nutrition per serving
Notes
- •Für ein traditionelleres Schärfeprofil alle Chilisamen drinlassen; für ein etwas milderes Curry bei der Hälfte der Chilis einige Samen entfernen.
- •Falls frische grüne Pfefferkörner nicht erhältlich sind, lieber weglassen als durch getrockneten schwarzen Pfeffer zu ersetzen; der Geschmack ist ein anderer.
- •Schweineschulter statt magerer Lende wählen, weil sie in der Brühe saftiger bleibt und besser zum rustikalen Stil des Gerichts passt.
- •Dieses Curry wird oft mit Reis gegessen, funktioniert aber in einer Paleo-orientierten Mahlzeit auch allein als suppiges Hauptgericht.
Background
Gaeng Pa, also Jungle Curry, stammt aus den bewaldeten Regionen Thailands, wo Kokosnüsse historisch weniger verfügbar waren als in Zentral- und Südthailand. Anders als reichhaltigere Kokoscurrys basiert es auf Kräutern, Wurzeln, Chilis und einer klaren, sehr aromatischen Brühe. Das Gericht ist für seinen rustikalen Charakter und seine deutliche Schärfe bekannt.
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