Kalupol Pork Curry
Dieses Schweinecurry ist reichhaltig, dunkel und intensiv aromatisch, aufgebaut auf einer gerösteten Kokospaste, die mit schwarzem Pfeffer und warmen ganzen Gewürzen geschärft wird. Die Sauce legt sich glänzend und konzentriert um zartes Schweinefleisch und bringt tief herzhafte Aromen mit einem feinen Hauch Zitrus im Abgang.
Ingredients
Gewürzbasis aus gerösteter Kokosnuss
- 40 gungesüßte geriebene Kokosnuss
- 2 TLschwarze Pfefferkörner
- 2 TLKoriandersamen
- 1 TLKreuzkümmelsamen
- 1 TLFenchelsamen
- 2grüne Kardamomkapseln
- 4Nelken
- 1 kleine (5 cm)Zimtstange
- 2getrocknete rote Chili
- 120 mlWasser
Curry-Topf
- 500 gSchweineschulter, in 3 cm große Würfel geschnitten
- 2 ELKokosöl
- 120 grote Zwiebel, fein geschnitten
- 4 ZehenKnoblauch, fein gehackt
- 20 gfrischer Ingwer, fein gehackt
- 12 BlätterCurryblätter
- 1grüne Chili, längs aufgeschlitzt
- 1/2 TLKurkuma
- 1 TLsri-lankisches Chilipulver
- 1 1/4 TLMeersalz
- 180 mlWasser
- 2 TLLimettensaft
Zum Fertigstellen
- 60 mldicke Kokoscreme
- 1/2 TLfrisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Instructions
- 1
Eine schwere Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die ungesüßte geriebene Kokosnuss hineingeben und unter ständigem Rühren trocken rösten, bis sie tiefbraun, aber nicht schwarz ist, 3–5 Minuten. Schwarze Pfefferkörner, Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Fenchelsamen, grüne Kardamomkapseln, Nelken, Zimtstange und getrocknete rote Chili zugeben; 45–60 Sekunden rösten, bis es duftet. Alles in einen Mixer oder Mörser geben, das Wasser hinzufügen und zu einer dicken, dunklen Paste verarbeiten. Die Kokosnuss sollte nussig und rauchig riechen, nicht verbrannt.
- 2
Die Schweineschulter in 3 cm große Würfel trocken tupfen, damit sie besser bräunt. Das Kokosöl in einem schweren Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Schweinefleisch in einer Lage hineingeben und 4–5 Minuten anbraten, dabei wenden, bis mehrere Seiten gut Farbe angenommen haben; bei Bedarf portionsweise arbeiten, damit es brät statt zu dämpfen.
- 3
Die Hitze auf mittel reduzieren. Die rote Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten garen, bis sie weich und leicht karamellisiert ist. Knoblauch, Ingwer, Curryblätter und die längs aufgeschlitzte grüne Chili einrühren; 1 Minute mitgaren, bis alles sehr aromatisch ist.
- 4
Kurkuma, sri-lankisches Chilipulver, Meersalz und die geröstete Kokos-Gewürzpaste zugeben. Die Paste mit dem Schweinefleisch 2–3 Minuten anbraten und dabei häufig rühren, bis sich an den Rändern das Öl absetzt und die Masala leicht dunkler wird. Dieser Schritt vertieft den charakteristischen Geschmack des schwarzen Currys.
- 5
Das Wasser angießen und den Topfboden abkratzen, um alle Bratrückstände zu lösen. Zum sanften Köcheln bringen, teilweise abdecken und 25 Minuten garen, dabei ein- bis zweimal umrühren. Das Schweinefleisch sollte zart sein, aber noch seine Form behalten, und die Sauce sollte auf eine dicke, haftende Konsistenz einkochen.
- 6
Den Deckel abnehmen und die dicke Kokoscreme sowie den frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer einrühren. 3–4 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Sauce glänzt und leicht andickt. Abschmecken und mit Limettensaft ausbalancieren; das fertige Curry sollte pfeffrig, tief geröstet und nur leicht säuerlich von der Limette sein.
- 7
Den Topf vom Herd nehmen und das Curry vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen. So kann sich die Gewürzpaste setzen und das Fett wieder in die Sauce einziehen, was für ein volleres, runderes Aroma sorgt.
Nutrition per serving
Notes
- •Für die authentischste dunkle Farbe die Kokosnuss bis zu einem kastanienbraunen Ton rösten; wird sie schwarz, schmeckt das Curry bitter.
- •Schweineschulter ist ideal, weil sie innerhalb der Garzeit zart wird und dennoch genug Fett für ein keto-freundliches Curry mitbringt.
- •Mit Blumenkohlreis, sautiertem Blattgemüse oder einem einfachen Gurkensalat servieren, um die Mahlzeit keto zu halten.
- •Wer es schärfer mag, gibt beim Rösten der Gewürzbasis 1 zusätzliche getrocknete rote Chili dazu.
Background
Kalupol-Currys sind ein Markenzeichen der sri-lankischen Hausküche, besonders im Süden und Westen der Insel, wo geröstete Kokosnuss verwendet wird, um eine dunkle, intensive Sauce zu erzeugen. Der Begriff „kalupol“ bezieht sich auf geschwärzte oder tief geröstete Kokosnuss – eine Technik, die dem Gericht seine charakteristische Farbe und rauchige Tiefe verleiht.
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