Roti mit Curry-Ziege
Dieses Roti kombiniert blättriges, zartes Fladenbrot mit einem tief gewürzten Ziegen-Curry, das durch weiche Kartoffeln und frischen Thymian verfeinert wird. Die Füllung ist reichhaltig, pfeffrig und aromatisch, während das geschichtete Roti die Sauce aufsaugt, ohne seinen Biss zu verlieren.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
21 ZutatenZiegen-Curry
Roti nach Buss-up-shut-Art
Tipps
- •Die Ziege in kleinen Würfeln ohne Knochen zu verwenden, hält das Gericht innerhalb von 60 Minuten fertig; größere Stücke oder Stücke mit Knochen brauchen deutlich länger.
- •Wenn keine Ziege erhältlich ist, ist Lamm aus der Schulter der beste Ersatz in Geschmack und Textur.
- •Die Scotch Bonnet eher sparsam einsetzen oder die Kerne drinlassen, wenn Sie es schärfer mögen.
- •Ein schwerer, breiter Topf beschleunigt das Anbraten und verkürzt die Schmorzeit effektiver als ein kleiner tiefer Topf.
Zubereitung
- 1
Den Ofen auf 190 °C vorheizen. In einer Schüssel die Ziege mit der Hälfte der Zwiebel, der Hälfte des Knoblauchs, der Scotch Bonnet, Thymian, Currypulver, Piment, schwarzem Pfeffer, Salz und Limettensaft würzen. Sehr gründlich mischen und die Würzung 1 Minute ins Fleisch einreiben, damit das Curry die Oberfläche vollständig bedeckt. Während Sie den Roti-Teig ansetzen, ziehen lassen.
450 g Ziegenschulter, ohne Knochen, in 2,5-cm-Würfeln120 g Zwiebel, fein gehackt12 g Knoblauch, fein gehackt8 g Scotch-Bonnet, fein gehackt4 g frische Thymianblätter18 g karibisches Currypulver1 g gemahlener Piment1 g gemahlener schwarzer Pfeffer6 g Salz10 ml Limettensaft - 2
Den Roti-Teig zubereiten: Weizenmehl, Backpulver und Salz mischen. Das warme Wasser und das Öl zugeben und zu einem weichen Teig verrühren. 4–5 Minuten kneten, bis er glatt ist; er soll geschmeidig, nicht klebrig sein. Abdecken und 15 Minuten ruhen lassen, damit sich das Gluten entspannt und das Ausrollen leichter fällt.
220 g Weizenmehl4 g Backpulver3 g Salz130 ml warmes Wasser15 ml neutrales Öl - 3
Einen schweren ofenfesten Topf mit dem Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die gewürzte Ziege in einer Lage zugeben und 4–5 Minuten anbraten, dabei wenden, damit mehrere Seiten kräftig Farbe bekommen; so baut sich schnell Geschmack auf. Die restliche Zwiebel und den restlichen Knoblauch zugeben und 2 Minuten garen, bis alles weich und aromatisch ist.
20 ml neutrales Öl450 g Ziegenschulter, ohne Knochen, in 2,5-cm-Würfeln120 g Zwiebel, fein gehackt12 g Knoblauch, fein gehackt - 4
Die Kartoffel und das Wasser oder den Fond zugeben und dabei die Bratrückstände lösen. Zum lebhaften Simmern bringen, abdecken und in den Ofen stellen. 25 Minuten garen, einmal nach der Hälfte umrühren, bis die Ziege zart genug ist, um sich leicht einzustechen, und die Kartoffel weich, aber nicht zerfallend ist.
180 g Kartoffel, geschält und in 2-cm-Würfeln300 ml Wasser oder heller Fond - 5
Während das Curry gart, den Teig in 2 gleich große Kugeln teilen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche eine Kugel zu einem sehr dünnen Kreis von etwa 24 cm Durchmesser ausrollen. Die Hälfte der weichen Butter oder des Ghee auf der Oberfläche verstreichen, einen Schlitz von der Mitte bis zum Rand schneiden, zu einem Kegel aufrollen und den Kegel dann zu einer Spirale aufwickeln. Mit der zweiten Kugel wiederholen. Die Spiralen 10 Minuten ruhen lassen; diese Schichtung sorgt für blättrige Lagen.
15 g zusätzliches Mehl zum Ausrollen35 g ungesalzene Butter oder Ghee, weich - 6
Jede Spirale vorsichtig flach drücken und dann zu Fladen von etwa 20–22 cm Durchmesser ausrollen. Nacheinander auf einer trockenen oder nur ganz leicht geölten heißen Tawa, Gusseisenpfanne oder Bratpfanne bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 1 1/2 bis 2 Minuten pro Seite backen, dabei wenden, sobald braune Flecken erscheinen und das Brot stellenweise aufgeht. Jeden fertigen Roti kurz in ein sauberes Tuch wickeln und zwischen den Händen oder mit zwei Pfannenwendern leicht zusammendrücken, damit sich die Schichten etwas trennen.
Ursprung & Geschichte
Curry-Ziege ist in der Karibik sehr beliebt, besonders in Trinidad und Tobago sowie Jamaika, und spiegelt den starken Einfluss indischer Vertragsarbeiter wider, die Currytechniken und Fladenbrote in die Region brachten. Das trinidadische Roti entwickelte sich zu einem lokalen Grundnahrungsmittel, oft gefüllt mit kräftig gewürzten Füllungen wie Ziege, Huhn oder Channa, und wurde so zu einem der ikonischsten Straßen- und Hausgerichte der Inseln.
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