Feijoada
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Feijoada

Diese Feijoada ist reichhaltig, rauchig und tief würzig, mit zartem Schweinefleisch, cremigen schwarzen Bohnen und frischen Zitrusnoten von Orange. Serviert mit lockerem Reis, knoblauchigem Grünkohl und frischen Orangenspalten ergibt sie ein sättigendes, klassisches brasilianisches Gericht.

1h
2 servings
1120 kcal
Brasilianisch

Ingredients

Feijoada

  • 400 ggekochte schwarze Bohnen, abgetropft, dabei 250 ml Kochflüssigkeit aufbewahren
  • 250 gSchweinerippchen, in kleine Stücke geschnitten
  • 150 ggeräucherte Wurst, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 80 gSpeck, gewürfelt
  • 120 gZwiebel, fein gehackt
  • 4Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2Lorbeerblätter
  • 1 mittelgroße (180 g)Orange, geschält, in dicke Scheiben geschnitten
  • 250 mlheißes Wasser oder leichte Brühe
  • 10 mlneutrales Öl
  • 3 g, oder nach Geschmackfeines Salz
  • 1 gschwarzer Pfeffer

Arroz branco

  • 140 gLangkornreis
  • 280 mlWasser
  • 2 gfeines Salz
  • 5 mlneutrales Öl

Couve refogada

  • 120 gGrünkohl, Stiele entfernt und Blätter fein geschnitten
  • 1Knoblauchzehe, in feine Scheiben geschnitten
  • 10 mlneutrales Öl
  • 1 gfeines Salz

Zum Servieren

  • 1 mittelgroße Orange (180 g)Orangenstücke

Instructions

  1. 1

    Die Schweinerippchen bei Bedarf abspülen und parieren, die Wurst in Scheiben schneiden, den Speck würfeln, die Zwiebel hacken, den Knoblauch fein hacken, den Grünkohl schneiden und die Orange schälen und in dicke Scheiben schneiden. Alles Mise en place bereitzuhalten ist wichtig, da diese Version schnell gart.

  2. 2

    Einen schweren Topf bei mittlerer bis hoher Hitze mit dem neutralen Öl erhitzen. Die Schweinerippchen 5-6 Minuten kräftig anbraten und dabei wenden, damit sie Farbe bekommen; so entsteht die Geschmacksbasis. Den Speck hinzufügen und auslassen lassen, dann die Wurst dazugeben und leicht anbräunen.

  3. 3

    Die Hitze auf mittel reduzieren. Die Zwiebel zugeben und etwa 4 Minuten glasig und leicht goldgelb dünsten. Den gehackten Knoblauch einrühren und 30 Sekunden mitdünsten, bis er duftet, ohne ihn anbrennen zu lassen.

  4. 4

    Die gekochten schwarzen Bohnen, die reservierte Bohnenflüssigkeit, Lorbeerblätter, heißes Wasser oder Brühe, Salz, schwarzen Pfeffer und die Orangenscheiben zugeben. Zum Kochen bringen, dann auf sanftes Köcheln reduzieren. Teilweise abdecken und 25 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen, bis die Rippchen zart sind und die Brühe dick und glänzend ist. Für einen cremigeren Eintopf einige Bohnen leicht am Topfrand zerdrücken.

  5. 5

    Während die Feijoada köchelt, den Reis zubereiten. Den Reis nach Belieben waschen, dann das Öl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Den Reis mit dem Salz 1 Minute anschwitzen, das Wasser zugeben, aufkochen, abdecken und bei niedriger Hitze 12 Minuten garen. Die Hitze ausschalten und den Reis 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen, dann auflockern.

  6. 6

    Den Grünkohl erst gegen Ende garen, damit er schön grün bleibt. Das Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, den in Scheiben geschnittenen Knoblauch zugeben und nur kurz anschwitzen, bis er duftet und gerade eben goldgelb ist. Den Grünkohl und das Salz hinzufügen und 2-3 Minuten unter Wenden garen, bis er zusammenfällt, aber noch leuchtend grün ist.

  7. 7

    Die Feijoada abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Die Lorbeerblätter und Orangenscheiben entfernen, wenn Sie eine klarere Präsentation bevorzugen, oder einige Orangenscheiben im Eintopf lassen, wenn Sie eine mildere Zitrusnote möchten. Den Eintopf 5 Minuten vom Herd nehmen und ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen.

  8. 8

    Die Feijoada heiß mit weißem Reis, dem sautierten Grünkohl und frischen Orangenstücken servieren. Ein Löffel Reis unter dem Eintopf fängt die kräftige Bohnensauce gut auf.

Nutrition per serving

1120 kcal
Calories
54g
Protein
81g
Carbs
63g
Fat
18g
Fiber

Notes

Background

Feijoada ist eines der bekanntesten Gerichte Brasiliens: ein herzhafter Eintopf aus schwarzen Bohnen, verfeinert mit verschiedenen Schweinefleischstücken und Würsten. Besonders typisch ist er für gemeinsame Mahlzeiten am Wochenende, bei denen er mit Reis, Couve und Orange serviert wird, um seine Reichhaltigkeit auszugleichen. Regionale Varianten unterscheiden sich, doch die Kombination aus schwarzen Bohnen und Schweinefleisch ist zentral für die Identität des Gerichts.

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