Asam Laksa
Diese Schüssel Asam Laksa ist hell, tief würzig und unverkennbar aromatisch, mit zarten Makrelenflocken in einer säuerlichen Tamarindenbrühe, die nach Torch Ginger und Laksa-Blatt duftet. Frische Ananas, Gurke, Zwiebel und Minze sorgen für Biss und Frische, sodass jeder Löffel komplex, belebend und äußerst befriedigend ist.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
21 ZutatenFischbrühe und Fisch
Nudeln und Garnitur
Tipps
- •Für den klarsten Geschmack die Makrele lieber sanft köcheln lassen als sprudelnd kochen; starkes Kochen kann die Brühe trüb machen und den Fisch austrocknen.
- •Wenn die Torch-Ginger-Blüte sehr faserig ist, quer zur Faser hauchdünn schneiden, damit sie die Suppe aromatisiert, ohne faserig zu wirken.
- •Vor dem Servieren die Brühe abschmecken: Asam Laksa sollte deutlich sauer sein, mit genug Süße und Salz, um die Tamarinde zu tragen, statt sie zu überdecken.
- •Für mehr Tiefe im Penang-Stil kann man einen Löffel garnelenbasiertes Hae Ko oder etwas mehr Belacan zugeben, aber die Suppe ist auch so bereits ausgewogen.
Zubereitung
- 1
Einen mittelgroßen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Die ganze Makrele zugeben und 8-10 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie gerade gar ist; das Fleisch soll sich leicht zupfen lassen, aber nicht trocken sein. Den Fisch vorsichtig herausheben und so weit abkühlen lassen, dass man ihn anfassen kann, dabei die Kochflüssigkeit im Topf behalten.
500 g ganze Makrele, ausgenommen1,4 l Wasser - 2
Während der Fisch gart, die Aromapaste vorbereiten. Schalotten, eingeweichte getrocknete rote Chilischoten, Belacan, frische Kurkuma, Galgant und 2-3 Esslöffel der heißen Fischflüssigkeit zu einer recht glatten Paste mixen. Etwas Struktur ist in Ordnung; nicht zu viel Wasser zugeben, sonst wird die Brühe zu dünn.
80 g Schalotten, geschält20 g getrocknete rote Chilischoten, entkernt, in heißem Wasser eingeweicht und abgetropft12 g Belacan (Garnelenpaste)15 g frische Kurkuma, in Scheiben20 g Galgant, in Scheiben - 3
Wenn der Fisch kühl genug ist, Haut und Gräten vorsichtig entfernen. Das Fleisch in kleine Stücke zupfen und beiseitestellen. Kopf und Gräten zusammen mit dem angedrückten Zitronengras wieder in den Topf geben, damit die Brühe noch mehr Aroma bekommt.
500 g ganze Makrele, ausgenommen2 Stängel Zitronengras, angedrückt - 4
Die gemixte Aromapaste in den Topf geben und bei mittlerer bis niedriger Hitze 15 Minuten sanft köcheln lassen. Die Brühe sollte tief würzig riechen und durch das Belacan leicht kräftig wirken; nur sanft simmern lassen, damit sie klar bleibt und nicht trüb wird.
80 g Schalotten, geschält20 g getrocknete rote Chilischoten, entkernt, in heißem Wasser eingeweicht und abgetropft12 g Belacan (Garnelenpaste)15 g frische Kurkuma, in Scheiben20 g Galgant, in Scheiben1,4 l Wasser - 5
Das Tamarindenmark mit 150 ml warmer Brühe in einer Schüssel durchkneten, durch ein Sieb streichen und den dickflüssigen Tamarindenauszug in den Topf geben. Die Ananasstücke, Salz und Zucker zugeben und 8 Minuten köcheln lassen, bis die Brühe deutlich sauer, leicht süß und rund schmeckt. Bei Bedarf mit etwas mehr Salz abschmecken.
70 g Tamarindenmark150 g Ananas, geschält und in Stücke geschnitten8 g Salz8 g Zucker - 6
Die Brühe in einen sauberen Topf abseihen und dabei fest auf die festen Bestandteile drücken, um möglichst viel Geschmack herauszuholen; anschließend Gräten, Zitronengras und Aromaten entsorgen. Die gezupfte Makrele wieder in die passierte Brühe geben und die gehackten Laksa-Blätter sowie die geschnittene Torch-Ginger-Blüte hinzufügen. Nur 2 Minuten köcheln lassen, damit die Kräuter frisch und duftend bleiben.
500 g ganze Makrele, ausgenommen15 g Laksa-Blätter (Vietnamesischer Koriander), grob gehackt20 g Torch-Ginger-Blüte, sehr dünn geschnitten - 7
In der Zwischenzeit die Reisvermicelli nach Packungsangabe einweichen oder kochen, bis sie zart, aber noch bissfest sind, dann gut abtropfen lassen. Falls nötig kurz abspülen, damit sie nicht weitergaren, aber nicht nass liegen lassen, sonst verwässern sie die Suppe.
160 g getrocknete Reisvermicelli - 8
Die Reisvermicelli auf 2 Schüsseln verteilen. Mit Gurke, roter Zwiebel, Ananasstiften, Minzblättern, extra Laksa-Blättern und geschnittener roter Chili belegen, damit die Garnitur gleichmäßig verteilt ist und die Brühe später gut aromatisiert.
160 g getrocknete Reisvermicelli100 g Gurke, entkernt und in feine Stifte geschnitten60 g rote Zwiebel, dünn geschnitten80 g Ananas, in feine Stifte geschnitten10 g Minzblätter10 g Laksa-Blätter (Vietnamesischer Koriander)1 kleine (10 g) rote Chili, dünn geschnitten - 9
Die heiße Asam-Brühe und den Fisch großzügig über die Nudeln und Garnituren schöpfen. Sofort servieren; die ideale Schüssel ist heiß, deutlich säuerlich durch Tamarinde, duftend nach Torch Ginger und Kräutern und durch süße Ananas und reichhaltigen Fisch ausbalanciert.
500 g ganze Makrele, ausgenommen160 g getrocknete Reisvermicelli100 g Gurke, entkernt und in feine Stifte geschnitten60 g rote Zwiebel, dünn geschnitten80 g Ananas, in feine Stifte geschnitten10 g Minzblätter10 g Laksa-Blätter (Vietnamesischer Koriander)1 kleine (10 g) rote Chili, dünn geschnitten
Ursprung & Geschichte
Asam Laksa ist eine der berühmtesten Nudelsuppen Malaysias und besonders mit Penang verbunden, wo sie für ihre säuerliche Tamarindenbrühe und den gezupften Fisch bekannt ist. Anders als kokosbasierte Laksa-Varianten lebt diese Version von sauren, kräuterigen und herzhaften Noten mit Einflüssen aus der malaiischen, chinesischen und Peranakan-Küchentradition.
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