Gyudon
Gyudon ist eine wohltuende Reisschale mit zart geschmortem Rindfleisch und süßer Zwiebel in einer leichten Dashi-Sojasauce. Abgerundet mit leuchtend rotem eingelegtem Ingwer ist es herzhaft, leicht süß und wunderbar sättigend – und dabei schnell genug für ein unkompliziertes Abendessen unter der Woche.
Ingredients
Reisbowl-Basis
- 300 g gekochtjapanischer Rundkornreis
- 30 mlWasser
Rindfleisch-Zwiebel-Schmortopf
- 200 gdünn geschnittenes Rindfleisch
- 120 gZwiebel
- 120 mlDashi
- 30 mlSojasauce
- 30 mlMirin
- 6 gZucker
Zum Fertigstellen
- 20 geingelegter roter Ingwer
Instructions
- 1
Die Zwiebel in feine Halbringe schneiden. Falls das Rindfleisch noch nicht sehr dünn geschnitten ist, die Scheiben voneinander lösen, damit sie gleichmäßig garen. Den gekochten Reis zum Erwärmen bereithalten, falls nötig.
- 2
Den gekochten Reis mit dem Wasser in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben, locker abdecken und erhitzen, bis er heiß und locker ist, etwa 1 Minute. Auf 2 Servierschalen verteilen.
- 3
In einer mittelgroßen Pfanne Dashi, Sojasauce, Mirin und Zucker verrühren. Bei mittelhoher Hitze unter Rühren zum kräftigen Simmern bringen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- 4
Die Zwiebel zugeben und 2 bis 3 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie etwas weicher wird, aber noch etwas Biss hat. So bekommt die Bowl ihre klassische süß-herzhafte Zwiebelnote.
- 5
Das dünn geschnittene Rindfleisch zugeben und auseinanderziehen, damit es nicht verklumpt. 2 bis 3 Minuten sanft köcheln lassen, einmal wenden, bis das Fleisch gerade eben gar und zart ist. Nach Wunsch den Schaum abschöpfen, damit die Sauce klarer schmeckt; nicht stark kochen lassen, sonst kann das Fleisch zäh werden.
- 6
Rindfleisch, Zwiebel und etwas von der Schmorflüssigkeit über den Reis geben. Jede Schale mit eingelegtem rotem Ingwer garnieren und sofort servieren.
Nutrition per serving
Notes
- •Für eine echte 15-Minuten-Version am besten vorgekochten oder übrig gebliebenen Reis verwenden; frisch gekochter Reis verlängert die Zubereitungszeit deutlich.
- •Wenn möglich, Ribeye oder Schulter dünn aufschneiden lassen – das ergibt die beste Balance aus Zartheit und Geschmack.
- •Ein paar Löffel Brühe über dem Reis sind traditionell, aber die Schale nicht überfluten, sonst wird der Reis matschig.
- •Nach Belieben kann ein weich gegartes Onsen-Ei dazugegeben werden, für die klassische Einsteiger-Version ist es aber nicht nötig.
Background
Gyudon ist ein klassisches japanisches Donburi, das Ende des 19. Jahrhunderts populär wurde, als der Rindfleischverzehr in der Meiji-Zeit in Japan zunahm. Es ist eng mit schnellen, preiswerten Restaurantketten und der Hausküche verbunden, in der dünnes Rindfleisch und Zwiebeln in einer leicht süßlichen, sojasaucenbasierten Brühe geschmort und über Reis serviert werden.
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