Saag
Dieses Saag ist samtig, erdig und tief würzig, mit der milden Schärfe von Senfgrün, die durch Spinat abgerundet wird. Ein abschließender Guss aus in Ghee gebratenem Knoblauch und Chili verleiht ihm ein reiches, aromatisches Finish, das das ganze Gericht warm und wohltuend wirken lässt.
Ingredients
Saag-Basis
- 350 gSenfgrün, Stiele entfernt und grob gehackt
- 250 gSpinat, grob gehackt
- 120 gZwiebel, fein gehackt
- 20 gIngwer, grob gehackt
- 2grüne Chilischoten, längs eingeschnitten
- 250 mlWasser
- 6 gSalz
Maisschrot-Bindung
- 20 gMaismehl
- 60 mlWasser
Tarka
- 30 gGhee
- 20 gKnoblauch, dünn geschnitten
- 1 gChiliflocken
Instructions
- 1
Bereiten Sie zuerst das gesamte Gemüse vor: Entfernen Sie sehr harte Stiele vom Senfgrün, hacken Sie Senfgrün und Spinat grob. Zwiebel fein hacken, Ingwer grob hacken und die grünen Chilischoten längs einschneiden. Diese Mise en place sorgt dafür, dass das Grün gleichmäßig und schnell gart.
- 2
Senfgrün, Spinat, Zwiebel, Ingwer, grüne Chilischoten, Wasser und Salz in einen breiten Topf geben. Zugedeckt bei mittlerer bis hoher Hitze aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 20–22 Minuten lebhaft köcheln lassen, dabei ein- bis zweimal umrühren, bis die Stiele des Senfgrüns zart sind und das Grün vollständig zusammengefallen ist. Die Mischung sollte weich und zusammengesunken wirken, nicht wässrig und roh.
- 3
In der Zwischenzeit das Maismehl mit dem Wasser glatt verrühren. Eine glatte Slurry verhindert Klümpchen, wenn sie zu dem heißen Grün kommt.
- 4
Das gegarte Grün im Topf mit einem Stabmixer größtenteils glatt pürieren, dabei ruhig noch etwas Struktur lassen, oder kurz abkühlen lassen und portionsweise im Standmixer pürieren. Saag sollte cremig und rustikal sein, nicht vollkommen fein püriert.
- 5
Den Topf wieder auf niedrige Hitze stellen und die Maismehl-Slurry einrühren. 8–10 Minuten unter häufigem Rühren garen, bis der Saag eine sämige, leicht am Löffel haftende Konsistenz hat und der rohe Geschmack des Maismehls verschwunden ist. Wird er zu dick, mit einem Schuss heißem Wasser verdünnen; ist er zu dünn, noch etwas länger ohne Deckel köcheln lassen.
- 6
Für das Tarka das Ghee in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Den geschnittenen Knoblauch zugeben und 1–2 Minuten sanft braten, bis er hellgolden ist, dann die Chiliflocken einstreuen und einige Sekunden schwenken. Den Knoblauch nicht dunkelbraun werden lassen, sonst schmeckt er bitter.
- 7
Das heiße Knoblauch-Tarka über den Saag gießen und nur halb unterrühren, sodass etwas davon obenauf bleibt und Aroma gibt. Noch 1 Minute köcheln lassen, dann heiß servieren.
Nutrition per serving
Notes
- •Servieren Sie dazu Makki ki Roti, Chapati oder einfachen gedämpften Reis.
- •Wenn das Senfgrün besonders reif und faserig ist, 5 Minuten länger garen, bevor Sie es pürieren.
- •Für ein tieferes, traditionelleres Aroma statt vollständig zu pürieren lieber einen Kartoffelstampfer verwenden.
- •Ein kleines Stück Butter obendrauf ist optional, aber nicht nötig, da das Ghee-Tarka bereits für Fülle sorgt.
Background
Saag ist eine beliebte Familie langsam gekochter Blattgemüse-Gerichte aus ganz Punjab, auch in Pakistan, wo Senfgrün im Winter besonders geschätzt wird. Pakistanische Varianten kombinieren oft Sarson (Senfgrün) mit Spinat für mehr Ausgewogenheit und vollenden das Gericht mit einem aromatischen Knoblauch-Tarka und manchmal etwas Maismehl für mehr Bindung.
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